Schliessanlagen beim Landgericht München

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naturelle
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von naturelle »

Janvi hat geschrieben:
16. Okt 2020 19:05
machen die Versicherungen regelmässig dickes Geschäft. [...] Das ist eine Frechheit womit keinem Geschädigten gedient ist.
Äh, ja, das ist deren Geschäftsmodell, siehe die Ausfallversicherungen gegen Schließung der Gastro, wo die Wirte klagen müssen.
Schlosser hat geschrieben:
17. Okt 2020 03:08
Die haben ja deshalb den "Erfolg", weil die das Geld einbehalten, statt den Schaden zu bezahlen...
Und genau deshalb habe ich auch "nur" die notwendigsten Versicherungen. Für mich geht das oftmals in die Richtung legaler Betrug, wenn man liest, wie sowieso schon geschädigte und psychisch schwer angeschlagene Menschen dann noch auf Deutsch gesagt verarscht werden.
Sozialismus ist, wenn die Faulen den Armen das Essen wegessen und dabei die, die es bezahlen, als asozial beschimpfen.

naturelle
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von naturelle »

Sozialismus ist, wenn die Faulen den Armen das Essen wegessen und dabei die, die es bezahlen, als asozial beschimpfen.

Piel
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von Piel »

Naja, Aufbrechen setzt je eine gewisse Form von Kraft bzw. Gewalt voraus, insofern kann ich das Urteil durchaus nachvollziehen.

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Schlosser
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von Schlosser »

Piel hat geschrieben:
17. Okt 2020 20:41
Naja, Aufbrechen setzt je eine gewisse Form von Kraft bzw. Gewalt voraus, insofern kann ich das Urteil durchaus nachvollziehen.
Naturelle meint eher, daß eine Versicherung für den Diebstahl eines Autos wohl nix bringt, weil die Bedingungen eher für die Versicherungen sprechen, als für den Geschädigten. Die heutigen Autos sind fast alle mit Keyless Systeme bzw. Funk ausgestattet...
Mein Reichtum: MCS, ICS, 3KS, Kaba Quattro, Abus XP2-S, S&G 6651, S&G 6730, LaGard 1985, La Gard 39e, mech. Kromer 3 Uhren Zeitschloß, Kromer 3011 und einen Bode Tresor

Piel
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von Piel »

Habe ich schon verstanden. So ähnlich ist es aber auch mit Einbrüchen in der Wohnung, auch dort gibt es ohne Einbruchsspuren meist kein Geld, hatte ich ja weiter oben schon erwähnt. Darum wundert mich diese Rechtssprechung nicht.

Man kann aber dieses Keyless-Go deaktivieren. Ich persönlich würde kein Auto kaufen bei dem dies nicht möglich ist, sofern die PKW-Hersteller dort nicht nachbessern. Es gibt ja bereits bessere Systeme, nur haben die Hersteller wenig Interesse diese einzusetzen.

naturelle
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von naturelle »

Piel hat geschrieben:
17. Okt 2020 21:18
Ich persönlich würde kein Auto kaufen bei dem dies nicht möglich ist,
Dann wirst Du wohl nur noch bei Oldtimern fündig.
Und das es Besseres gibt, ist eine Binsenweisheit - es gab immer schon "Besseres", nur kostete das in Serie dann 5Pfennig/Stück mehr und wurde deshalb nicht eingesetzt.
Sozialismus ist, wenn die Faulen den Armen das Essen wegessen und dabei die, die es bezahlen, als asozial beschimpfen.

Piel
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von Piel »

@Naturelle: Ich war erst vor kurzem auf der Suche nach einem neuen Auto. Es gibt durchaus noch einige neue Modelle ohne diesen Schnickschnack, natürlich nicht bei den Premiummodellen von BMW, Audi und Mercedes. Und wie bereits geschrieben, bei vielen Modellen lässt sich das System auch deaktivieren, man muss halt nur danach fragen. Aber viele Leute hinterfragen dieses System halt nicht, so ähnlich wie viele Leute sich nicht um ihren Schließzylinder interessieren. Da schließt sich in meinen Augen der Kreis.

Und ich denke nicht, dass die PKW-Hersteller ein seit vielen Jahren bekanntes System zum Schutz vor solchen Angriffen nicht einbauen da es etwas teurer ist. Die PKW-Hersteller interessiert es einfach nicht wenn ein Auto geklaut wird, da meist die Versicherung zahlt. Der Besitzer kauft meist auch das gleiche Modell noch einmal neu, also warum bessere Technik verwenden? Hier in Bergneustadt gab es erst vor kurzen einen ähnlichen Fall, wo etliche Fahrzeuge auf diese Art und Weise geklaut wurden. Zum Teil waren die neusten Modelle von BMW und Audi darunter. Die Besitzer hatten aber längst ein neues Auto, auf Kosten der Versicherungsgemeinschaft.

Wenn natürlich das Auto selbst nicht entwendet wird sondern nur der Inhalt, bleibt der Besitzer halt auf seinem Schaden sitzen. Aber dies passiert wohl nicht oft genug damit man das Problem Keyless-Go generell in Frage stellt.

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toolix_d
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von toolix_d »

Piel hat geschrieben:
17. Okt 2020 20:41
Naja, Aufbrechen setzt je eine gewisse Form von Kraft bzw. Gewalt voraus, insofern kann ich das Urteil durchaus nachvollziehen.
Piel hat geschrieben:
17. Okt 2020 23:29
Hier in Bergneustadt gab es erst vor kurzen einen ähnlichen Fall, wo etliche Fahrzeuge auf diese Art und Weise geklaut wurden. Zum Teil waren die neusten Modelle von BMW und Audi darunter. Die Besitzer hatten aber längst ein neues Auto, auf Kosten der Versicherungsgemeinschaft.

Wenn natürlich das Auto selbst nicht entwendet wird sondern nur der Inhalt, bleibt der Besitzer halt auf seinem Schaden sitzen.
Wo bitte, ist denn da der versicherungstechnisch, formulierte Unterschied? ...

Piel
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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von Piel »

Sorry Toolix, aber Du lässt da etwas aus.
naturelle hat geschrieben:
17. Okt 2020 22:56
Piel hat geschrieben:
17. Okt 2020 21:18
Ich persönlich würde kein Auto kaufen bei dem dies nicht möglich ist,
Dann wirst Du wohl nur noch bei Oldtimern fündig.
Und das es Besseres gibt, ist eine Binsenweisheit - es gab immer schon "Besseres", nur kostete das in Serie dann 5Pfennig/Stück mehr und wurde deshalb nicht eingesetzt.
Darum ging es mir bei meinem letzten Post. Es ging mir um das Keyless-Go System im allgemeinen, nicht um den Term "Aufbrechen". Wenn Du zitierst, dann bitte nicht die Diskussion aus dem Zusammenhang reißen.

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Re: Schliessanlagen beim Landgericht München

Beitrag von toolix_d »

Piel hat geschrieben:
18. Okt 2020 00:01
Sorry Toolix, aber Du lässt da etwas aus.
Wenn Du zitierst, dann bitte nicht die Diskussion aus dem Zusammenhang reißen.
:? Du reißt doch aus dem Zusammenhang! - Ohne zu beachten, was ich mit meinen chronologischen Zitaten aussagen möchte!

Sorry, aber die (zusammengeschinipselten) Zitate sollen (in ihrer, an Denker gerichteten, Absicht) zum [url=https://www.koksa.org/viewtopic.php?p=222540#p222540[/url] anregen, wo, bitteschön, der Verlust des Autoinhalts und desselben Ganzen, versicherungstechnisch, formuliert, zukünftig (unterschiedlich?), abgerechnet werden sollen ...

Oder, anders formuliert:
Denk einfach mal darüber nach, wo der Unterschied, bei nicht nachgewiesener "Einbruchsgewalt", zwischen Verlust des Fahrzeuginhalts und des Fahrzeugs besteht ...

--> dieses Urteil ist der juristisch-begründete Fuß in der Tür, aller Versicherungen, die es nicht gut mit ihren Vollkaskomitgliedern meinen ...
Zuletzt geändert von toolix_d am 18. Okt 2020 01:15, insgesamt 1-mal geändert.

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