Lockpicks nur (noch) mit polizeilicher Genehmigung erwerbbar?

Zerstörungsfreie Schlossöffnung, Fragen zu den verschiedenen Werkzeugen und freier Informationsaustausch

Moderatoren: Retak, Crocheteur

Piel
Poster Gott
Poster Gott
Beiträge: 812
Registriert: 7. Feb 2017 21:56
Wohnort: Oberbergischer Kreis

Re: Lockpicks nur (noch) mit polizeilicher Genehmigung erwerbbar?

Beitrag von Piel »

Marinopick hat geschrieben:
26. Jun 2020 18:44
Ich kann und darf zwar nicht viel dazu sagen, aber es gibt schon Ansätze, wie man es
verschlüsselt, dass Hacker nicht dran kommen, aber ein großer Schwachpunkt ist, dass
viele Autodiebe das Signal nur "verlängern" und nicht decodieren.
Solche Ansätze gibt es schon lange, im Grunde genommen fast so lange wie es das Keyless-Go System gibt. Nur leider interessiert es die Hersteller nicht, die verbauen in ihren aktuellen Modellen immer noch die angreifbaren Systeme. Bei uns wurde letzte Woche z.B. ein recht aktueller BMW auf diese Weise gestohlen, eine Überwachungskamera hat den Dieb dabei gefilmt.
Marinopick hat geschrieben:
26. Jun 2020 18:44
Vielversprechender ist da das System, dass man den Schlüssel "verstummen" lässt, sobald er X Meter
vom Auto weg ist. Dann wäre kein Signal zum Auslesen da.
Ganz so einfach ist es nicht. Wie soll der Schlüssel erkennen, dass er einen bestimmten Abstand zum Auto hat? Da brauch es ja auch ein Signal vom Auto zu, welches man natürlich ebenfalls verlängern kann. Wie gesagt, es gibt bereits vielversprechende Ansätze um dieses Problem zu lösen, nur muss die Autoindustrie diese Ansätze auch implementieren. Damit würde die Autoindustrie aber ihren eigenen Absatz gefährden, denn fast alle Opfer solcher Keyless-Go Attacken kaufen sich im Anschluss wieder das gleiche Modell (oder sogar ein neueres). Solange die Versicherungen brav zahlen wird dieses Thema immer aktuell bleiben.

Antworten