Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Nachrichten des Tages von Koksa-Bordies zusammengetragen

  • Beitrag 28. Dez 2017 21:30

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Eine Bekannte hat mir ihre Schlüsseldiensterfahrung erzaehlt. Tür ins Schloss gefallen. Der Schlüsseldienst wollte 400 zzgl neuen Zylinder verkaufen. Hat er dann von ihr nicht bekommen, aber trotzdem.

PS. Sie hat erfolglos versucht einen lokalen Dienst anzurufen und hat dann zwei Stunden gewartet.
Tresoröffnung von privat in Franken.
MartinHewitt
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  • Beitrag 28. Dez 2017 21:52

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Interessant ist das Foto.

Ein alter Rundzylinder mit Rosette oben, in dem ein Spanner lose drin hängt, ein 13er(?) Schlüssel, der an einer Ami Türkugel steckt und er pröckelt an einem Durchsichtigen Schauzylinder rum. :confused:

Fachliche Richtigkeit 0 Punkte. So bekäme er die Tür sicher nicht geöffnet. :laugh: :laugh: :laugh:

Aber egal, was will man von einem gestellten Foto erwarten.

Uns passierte das auch mal, besser gesagt Oma.

Die wollten oben bei ihr bohren, obwohl die Tür nur zugefallen war. Und dann noch 300€ verlangen. Das sind mir die liebsten.

Ich schritt ein und sagte, sie sollen weg gehen, weil das zu teuer war.

Also selbst aus einer leeren Cola Flasche (hat eine schöne gerade Seite) ein Rechteck ausgeschnitten, einmal durch die Falle geratscht und offen.

Manche wollen mit angeblich viel Werkzeugaufwand die Kosten hochtreiben und verkaufen einen BKS 88 für teilweise 60€ (Ladenpreis idR. 10€)

Noch Fragen?

Da ist es klar, das da das Vertrauen schnell weg ist.
Was ist schlimmer als ein angebissener Apfel mit einem Wurm drin? Ein angebissener Apfel mit einem halben Wurm drin! "Bastelstube"
Marinopick
Mathematically Unbreakable
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  • Beitrag 28. Dez 2017 22:39

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

> Der Klassiker sind Trennungen, bei denen sich der Ex-Partner weigert, seinen Schlüssel zurückzugeben und dann unangemeldet wieder in der Wohnung steht.

Das kennen wir auch. Aber wenn der Partner dann "versorgt" ist oder in der geschlossenen Psychiatrie steckt oder sonst was,
dann kann man die Zylinder wieder zurücktauschen damit der Hausschlüssel der Schliessanlage wieder passt und dem Nächsten
Kandidaten wieder neu andrehen (äh zu 300 Euro verkaufen)
Janvi
Adliger
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  • Beitrag 29. Dez 2017 01:14

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Marinopick hat geschrieben: ...
Ein alter Rundzylinder mit Rosette oben, in dem ein Spanner lose drin hängt, ... .

Das ist kein "alter Rundzylinder", nicht vergleichbar mit BKS 3107 & Co. das ist ein aktueller Deadbolt .... USA-Typisches Riegelschloß. Diese Dinger sind sehr häufig dort in den Haustüren eingebaut.

Das man mit einem Plexiglaszylinder ein Knofpschloß aufmachen kann ist mir aber auch neu löl

Solch Horror-Storys von Türöffnungen bei denen über 200,- € vom Monteur verlangt wurden höre ich auch immer wieder. Seriöse und örtliche Betriebe machen eine Türe tagsüber für umbei 60 Euro auf. Und wenn der arme Schlüsselfachmann sich nachts aus dem Bett klingeln lässt vielleicht ein 1oo% Aufschlag. Aber wirklich nicht mehr wenn nur zugezogen ist ... hier sollte jeder vor der Öffnung den Preis erfragen, und dann auch höhere Zahlungen verweigern. Kleinere ortsansässige Firmen sind da ganz empfehlenswert. Vielleicht sollte jeder mal seinen Hausmeister oder Vermieter fragen, häufig haben die ihren Stammschlüsseldienst. So mal als Tipp für mitlesende, wir Koksa-Mitglieder haben da unsere eigenen Methoden in die Hütte zu kommen.
Ho ho Ho ... Es weihnachtet sehr ...
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.
-George Orwell-
Christian
Fischfleisch
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  • Beitrag 29. Dez 2017 03:36

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Dieses "Symbolbild" (wohl aus irgend nem Ami-Kleinstadtkäseblatt) ist wieder mal ein Musterbeispiel technischer Inkompetenz.
Ist schon ein Armutszeugnis für den Spiegel, dass er es nicht schafft, selber ein authentisches Foto zur Illustration seines Artikels aufnehmen zu lassen. Es muss ja kein "echter" Schlüsseldienstmonteur sein, der lässt sich natürlich nicht bei der Arbeit fotogafieren.
Der da zu Wort gekommen ist, hat ja eine richtige Schlosserlehre absolviert und ist somit entsprechend handwerklich qualifiziert. Solche Leute gehören üblicherweise nicht zur "Schlüsseldienst-Mafia" (die beschäftigt gar keine "richtigen" Handwerker, gab dazu auch mal ein YT Video einer NDR-Sendung, das leider gelöscht wurde) und ziehen die Kunden nicht über den Tisch.
Retak
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  • Beitrag 29. Dez 2017 06:37

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Retak hat geschrieben:"Schlüsseldienst-Mafia" (die beschäftigt gar keine "richtigen" Handwerker, gab dazu auch mal ein YT Video einer NDR-Sendung, das leider gelöscht wurde)

Ich habe vor langem die Karte des nächsten Taxiunternehmens in meine Geldbörse getan und daher die Nummer für Notfälle immer zur Hand. Genauso mache ich mir einen Aufkleber an der Türanlage mit der Telefonnummer von ortsansässigen Türöffnungsdiensten (gar nicht so leicht, einen zu finden). Besser jetzt suchen als hektisch per Handy, wenn man draussen im Regen steht.
Unseriöse Organisationen aus dem Branchenbuch unter etwas wie "aaaaa-Schluesselnotdienst" oder nachstehend "Schlossfachmann.de" sind bekannt dafür Klick, dass sie Rechnungen von 800 bis 1800 Euro gestellt haben und teils die Schlösser unnötig zerstören, um neue einzubauen und die Rechnung in die Höhe zu treiben.
Schlossfachmann.jpg

Die Homepage ist, mitsamt Foto und Lageplan der nicht existierenden Firma, so aufgezogen, als handele es sich um den freundlichen
Schlosser von nebenan.

Impressum-Meyer.jpg

Erst der Blick in das Impressum verrät,
daß der Inhaber keineswegs am Ort
seinen Sitz hat, sondern in Sachsen.

Schlossfachmann-Horrem.jpg

Dreist: derselbe Schlosser, diesmal in Horrem bei Köln

(Recycled aus meinem Blog, zu dem nur ein paar Freunde Zugriff haben).
Zuletzt geändert von Gäste am 30. Dez 2017 16:39, insgesamt 1-mal geändert.
Gäste
 

  • Beitrag 29. Dez 2017 10:02

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Ja wenn der extra aus Glauchau in den WW anreisen muß, klar, das koschded! :D
"Denn die Verneinung der Ortsüblichkeit setzt zwingend voraus, daß es eine ortsübliche Einfriedung gibt. Läßt sich eine solche nicht feststellen, kann es keine Einfriedung geben, die nicht ortsüblich ist." BGH, Urteil vom 17. Januar 2014, V ZR 292/12
fripa10
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  • Beitrag 29. Dez 2017 21:34

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Ist ja lustig, der örtliche Schlüsseldienst aus Kerpen-Horrem sieht genau so aus wie der Typ in Windhagen. Vielleicht sind es ja nuuuur Zwillingsbrüder .... wie in allen anderen Städten in Deutschland auch.
löl
Ho ho Ho ... Es weihnachtet sehr ...
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-George Orwell-
Christian
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  • Beitrag 29. Dez 2017 21:47

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Christian hat geschrieben:Ist ja lustig, der örtliche Schlüsseldienst aus Kerpen-Horrem sieht genau so aus wie der Typ in Windhagen. Vielleicht sind es ja nuuuur Zwillingsbrüder .... wie in allen anderen Städten in Deutschland auch.
löl

Nee, sind Vierlinge. Und heissen alle Herbert, da waren die Eltern wohl zu sparsam, sich ein Namensbuch zu kaufen. Selbst wenn sie beim 8. Wurf nur Vornamen mit "H" haben wollten, hätten doch ausser Herbert noch Holger, Heinrich, Hans, Henning und so weiter zur Verfügung gestanden.
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