Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Nachrichten des Tages von Koksa-Bordies zusammengetragen
  • Beitrag 30. Dez 2017 23:46

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

fripa10 hat geschrieben:
wwfrickler hat geschrieben:Der Arzt ist Arzt und tastet Leuten im A...loch herum, weil er insgesamt ein Schweinegeld damit macht.

Ich nehme zur Kenntnis, daß Du diese Verrichtung offenbar als angenehmen Job empfindest. Allerdings kenne ich keinen Hausarzt, von dem sprach ich aber explizit, der das macht.


Ich schon. Es gab eine Zeit, da war das bei jedem Arztbesuch egal weswegen üblich, für Handschuh anziehen und eine Minute Zeitaufwand gab's eine Pauschale von 17 Mark oder so. Du musstest deinen Arzt schon energisch zurechtweisen, um dem Ansinnen zu entgehen. Irgendwann wurde dem Unsinn ein Ende gemacht. Heute ist die modische Meinung andersherum - du stirbst an was-auch-immer, aber höchst unwahrscheinlich, dass dich so ein kleines langsamwachsendes Prostratakarzinom vor all den anderen Todesarten erwischt, die auf dich warten.

Kann aber gerne das Beispiel gegen irgendwas anderes austauschen, den Zahnarzt, der seine Praxis mit 100.000 Euro Schulden (Ablöse) anfangen und sich hinfort mit eitrigem Atem von undichten Kronen etc. anhauchen lassen muss oder dem Filmproduzenten, der entweder mit 1000 Prozent Rendite rauskommt oder pleite. Es ging lediglich um das Gegenbeispiel, den bodenständigen Handwerksbetrieb, der nicht den Bürosklaven spielen will, seine soziale Umgebung und Ortsgebundenheit mit in den Lebensplan einbezieht und seine Laufbahn der lokalen Dienstleistung widmet.
wwfrickler
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  • Beitrag 31. Dez 2017 01:11

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

worgan hat geschrieben:[....Es ginge, beim Nachbarn nen Schlüssel zu hinterlegen, der bei nem Freund die Kassette öffnet, wo der Hausschlüssel drin ist. Der Nachbar denkt, es sei der Hausschlüssel und kann problemlos probieren und der Freund weiß nur, dass der Inhalt "für Notfälle" ist und sollte kein Lockpicker sein. Aber beide müssten in genau dem Notfall zuhause sein.

Man baut 3 Schlösser an die Tür,
dann bekommt Freund-A den Schlüssel für Schloss I und II
dann bekommt Freund-B den Schlüssel für Schloss I und III
dann bekommt Freund-C den Schlüssel für Schloss II und III
bestenfalls kennen die sich nicht untereinander ... und wenn ener der 3 nicht erreichbar ist, kommt man in seine Hütte ...

Andere Möglichkeit, man gibt den Nachbar oder Freund den Schlüssel, aber macht zusätzlich eine Alärmanlage rein. Die mit Zahlencode aus geht ... dann währ ein Alleingang zumindest recht peinlich.
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.
-George Orwell-
Christian
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  • Beitrag 31. Dez 2017 01:32

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Warum so kompliziert? Wenn ich meinen Nachbarn/Kumpels nicht trauen kann (ích kann), dann kann man den Schlüssel auch im Ort deponieren. Alu-Rohling, damit er nicht rostet und dann irgendwo im Umfeld unterbringen: Wald, Wiese, Grenzstein, Pflasterstein, Denkmal, Brücke, Spielplatz oderwasweissich. Geocaching geht auch nicht anders. 5 Minuten irgendwohinlatschen ist besser als 500 Euro zahlen.
bembel
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  • Beitrag 31. Dez 2017 07:39

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Das darf dann eben nur nie verändert werden. Man muss es immmer wieder prüfen, was findigen Fensterguckern auffällt.
Lieber die Katze auf dem Arm als den Tiger im Tank.
worgan
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  • Beitrag 31. Dez 2017 08:14

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

worgan hat geschrieben:Das darf dann eben nur nie verändert werden. Man muss es immmer wieder prüfen, was findigen Fensterguckern auffällt.

Quatsch ! - Die Eichhörnchenmethode : 10 Schlüssel in verschiedensten Verstecken - irgendeiner wird schon dableiben . . .
boianka
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  • Beitrag 31. Dez 2017 08:44

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

Da lasse ich lieber meine alte Methode.
Lieber die Katze auf dem Arm als den Tiger im Tank.
worgan
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  • Beitrag 31. Dez 2017 09:34

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

boianka hat geschrieben:
worgan hat geschrieben:Das darf dann eben nur nie verändert werden. Man muss es immmer wieder prüfen, was findigen Fensterguckern auffällt.

Quatsch ! - Die Eichhörnchenmethode : 10 Schlüssel in verschiedensten Verstecken - irgendeiner wird schon dableiben . . .

Macht beim EVVA MCA 10x 63,50 Euro = 635 Euro, da kann man auch den Schlüsseldienst rufen. :D
"Denn die Verneinung der Ortsüblichkeit setzt zwingend voraus, daß es eine ortsübliche Einfriedung gibt. Läßt sich eine solche nicht feststellen, kann es keine Einfriedung geben, die nicht ortsüblich ist." BGH, Urteil vom 17. Januar 2014, V ZR 292/12
fripa10
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  • Beitrag 31. Dez 2017 09:39

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

wwfrickler hat geschrieben:Es gab eine Zeit, da war das bei jedem Arztbesuch egal weswegen üblich

Dann ist das wohl so eine Art Westerwälder Folklore, ich habe das in 52 Jahren und bei unzähligen Arzt- und Klinikbesuchen gerade mal ein einziges Mal erlebt. Eine Bekannte von mir wohnt in Dürrholz bei Neuwied, die hat einen alten Hausarzt, auf den sie nichts kommen läßt. Vielleicht warst Du bisher nur beim Falschen, oder er war im ersten Leben katholischer Priester oder Betriebsprüfer beim Finanzamt. Da wird geprüft bis Dir das Blut aus den Augen spritzt. löl
"Denn die Verneinung der Ortsüblichkeit setzt zwingend voraus, daß es eine ortsübliche Einfriedung gibt. Läßt sich eine solche nicht feststellen, kann es keine Einfriedung geben, die nicht ortsüblich ist." BGH, Urteil vom 17. Januar 2014, V ZR 292/12
fripa10
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  • Beitrag 31. Dez 2017 10:51

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

schabe78 hat geschrieben:Der Schlüsselnotdienst lebt ausschließlich von den "Notfällen" Um davon (über)leben zu können, muss er ein vielfaches Verlangen. Kaufmännisch, nüchtern betrachtet, kann so jemand eine Öffnung nicht unter 400 € anbieten. Bei entsprechend großräumiger Werbung auch schnell 600 €. Anders geht es nicht!


Vielen Dank für die Aufklärung. Die Begrifflichkeit ist nun klarer! Allerdings ist es mMn. so, dass man ein Geschäftsmodell mit hohen Preisen nicht darauf aufbauen kann, "weil das so ist und anders kann ich nicht überleben". Wenn mir der Markt (also die vielen Leute mit den zugefallenen Türen) 400-600€ pro Notöffnung zahlt, ist es ja okay, aber wenn nicht, geht mein Geschäft eben unter. Scheinbar zahlt der Markt momentan aber diese Summen, also ist alles gut (zumindest für den Anbieter) :)
distiller
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  • Beitrag 31. Dez 2017 11:02

Re: Mein Leben beim Schlüsseldienst "Sie sind also der Halsabsc

fripa10 hat geschrieben:
wwfrickler hat geschrieben:Es gab eine Zeit, da war das bei jedem Arztbesuch egal weswegen üblich

Dann ist das wohl so eine Art Westerwälder Folklore, ich habe das in 52 Jahren und bei unzähligen Arzt- und Klinikbesuchen gerade mal ein einziges Mal erlebt. löl

Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Erkenntnis die Erörterung der bevorzugten Untersuchungsgegenstände westerwälder Hausärzte für die Technik des Lockpickings oder die wirtschaftlichen Umstände der mit der Materie in weitestem Sinne zusammenhängenden Gewerbebetriebe hat, aber wenn Du noch weitere Bedenken oder Fragen hast, zögere bitte nicht, mich mit ihnen vertraut zu machen :bigbadtou !
wwfrickler
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