Türüberwachung in China

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Manfred
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Re: Türüberwachung in China

Beitrag von Manfred »

. Zensur ist ja nicht unbedingt nur etwas, was staatlich auferlegt wird. Zensur fängt im Kopf an.[/quote]

Genau, ich habe lange überlegt, ob ich ich dazu äußere.

Anstatt die Ursachen der " Hasskommentare " genauer anzuschauen, werden die Äußerer bestraft.
Das hatten wir schon mal in der ehemaligen DDR.
Und nun einen möglichen Hasskomentar : heute soll in BT das Gesetz zur Rente durchgehen.
Da werden also Leute, die zu faul waren, auf gleiche Stufe mit denjenigen gestellt, die jede Arbeit annahmen, aber wo der Lohn gering war.
Ist das gerecht ??

lordofazeroth
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Re: Türüberwachung in China

Beitrag von lordofazeroth »

Jetzt mal blöd gefragt:
Wie funktionieren diese Wireless door alerts?
Oben ist ein Magnet, wenn dieser entfernt wird, spricht der Hall Sensor an und ein Alarm wird ausgelöst.
Wie wird der Alarm weitergeleitet von diesem Gerät an die Behörden?
Per Internet wohl?
dann würde es wohl reichen, wenn man einen Funkstörer für Telefone (2G, 3G, 4G in einem Gerät) daneben stellt und einschaltet, so kann kein Alarm mehr übertragen werden.

Pick_Opa
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Re: Türüberwachung in China

Beitrag von Pick_Opa »

Per Internet wohl?
dann würde es wohl reichen, wenn man einen Funkstörer für Telefone (2G, 3G, 4G in einem Gerät) daneben stellt und einschaltet, so kann kein Alarm mehr übertragen werden.
Dagegen hilft das "Ruhestromprinzip". Wenn das Teil sich nicht regelmäßig beim Server meldet, wird Alarm ausgelöst.
Gruß
Pick_Opa

Piel
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Re: Türüberwachung in China

Beitrag von Piel »

Jetzt ist es passiert, die Bundesregierung hat das Gesetz verabschiedet, und zwar die besonders weitgehende Variante in der auch kleine Seiten Passwörter und Bestandsdaten herausgeben müssen. Dabei müssen es nicht mal schwere Straftaten sein, selbst bei einfachen Urheberrechtsverletzungen besteht ein Auskunftsanspruch. Ich glaube bei den Rechteverwertern haben heute die Sektkorken geknallt. Man kann eigentlich nur hoffen dass dieses ganze System so richtig nach hinten los geht, bzw. dass uns ausländische Anbieter schlicht aussperren.

Wann wohl koksa.org die erste Anfrage erhält? ;)
Manfred hat geschrieben:Und nun einen möglichen Hasskomentar : heute soll in BT das Gesetz zur Rente durchgehen.
Da werden also Leute, die zu faul waren, auf gleiche Stufe mit denjenigen gestellt, die jede Arbeit annahmen, aber wo der Lohn gering war.
Ist das gerecht ??
Ich sehe dies differenzierter. Meine Mutter hat ihr leben lang z.B. auch immer gearbeitet und hat nebenbei noch Kinder groß gezogen, trotzdem kommt sie nicht in den Genuss der Grundrente, da ihr ein paar Jahre fehlen in denen sie geringfügig beschäftigt war. Da sie eher durschnittlich verdient hat, muss sie im Rentenalter auch jeden Cent umdrehen. Umgekehrt gibt es z.B. auch Leute im Staatsdienst, die bereits nach wenigen Jahren Büroarbeit recht großzügige Pensionsansprüche haben. Pauschal zu sagen, dass Leute die weniger als 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben faul waren, ist in meinen Augen daher nicht haltbar. Aber genau diese Denkweise ist ein Grund für die massiven Probleme in unserem Land.

So können sich z.B. Topverdiener immer noch aus dem staatlichen Rentensystem ausschließen. Begründet wurde dies u.a. auch damit, dass es ja ungerecht sei wenn die so viel Einzahlen müssen, am Ende aber recht wenig dafür raus bekommen.

Ich bin mir ziemlich sicher dass die gesetzliche Rentenversicherung unter den richtigen Voraussetzungen jeden Rentner bzw. jedem Mensch der bedingt durch eine Krankheit nicht mehr arbeiten kann ein Leben außerhalb der Armut ermöglichen könnte, und dazu müssten nicht einmal die Beiträge steigen. Dazu wäre es aber notwendig dass alle Erwerbstätigen in einen Topf einzahlen, egal ob Beamte, Top-Verdiener, Selbstständige, Ärzte... Umgekehrt bekommt dann jeder wenn er in Rente geht genug Geld damit er nicht unterhalb der Armutsgrenze rutscht. Meinetwegen darf der Überschuss dann auch als Bonus verteilt werden, für die Menschen die besonders lange gearbeitet haben, Kinder erzogen haben, oder besonders viel eingezahlt haben.

Dass ist in meinen Augen der Sinn der staatlichen Renternversicherung, dafür zu sorgen dass jeder die Sicherheit hat, im Alter oder bei schwerer Krankheit nicht in die Armut zu rutschen. Die staatliche Rentenversicherung ist nicht dazu gedacht den Lebensstandard zu sichern, dies ist sowieso vollkommen individuell. Aktuell ist es aber leider so, dass die staatliche Rentenversicherung beides nicht erreicht, weder sichert sie den Lebensstandard, noch die Grundsicherung. Dies liegt halt auch daran dass viele das Versicherungsprinzip nicht verstehen und nicht für etwas zahlen wollen bei dem sie möglicherweise weniger raus bekommen als sie eingezahlt haben.

Leider wird den jungen Menschen die staatliche Rentenversicherung madig geredet, nach dem Motto: Ihr zahlt dafür dass sich andere einen tollen Lebensabend machen können. Gleichzeitig sehen die jungen Menschen auch, dass das Rentenniveau immer weiter sinkt. Wir bräuchten dringend eine grundlegende Reform, aber leider gibt es zu viele unterschiedliche Interessensgruppen, welche alle Angst um ihre Privilegien haben. Dies ist etwas was mich an der großen Koalition so ärgert, dass sie es bis heute nicht geschafft haben eine grundlegende Reform zu machen. Stattdessen versucht man irgendwie die Löcher zu flicken.

Ausgerechnet jetzt schielt so jemand wie Friedrich Merz auf den Posten des Bundeskanzlers, und viele Leute finden diesen Mann anscheinend auch noch sympatisch. :confused:

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