Firefox - Darstellungsfehler

Das Koksa-Forum für Problemchen mit Betriebssystemen (Windows, Linux, BeOS etc..), Treibern und Software jeglicher Art. Sei es, dass euer Office spinnt oder Cronjobs unter Linux sich nicht einrichten lassen: Hier wird euch mit Sicherheit geholfen. Und das zum Nulltarif ohne jegliche Werbung - ganz neutral! Egal um welches Betriebssystem/welche Software es sich handelt!

Moderator: worgan

  • Beitrag 30. Mai 2018 09:18

Re: Firefox - Darstellungsfehler

lordofazeroth hat geschrieben:1) Bitte gehe weg von XP

Das ist leicht gesagt. Mein System läuft im Allgemeinen ausgezeichnet. Meine Hard- und Software stammt überwiegend von 2003 und ich möchte nichts wegwerfen, das einwandfrei funktioniert. Ein Umstieg auf ein neueres OS hieße für mich, nicht nur einen neuen PC anschaffen zu müssen, sondern auch einen Stapel Software.

Abgesehen davon tue ich mich mit der Bedienung von OS und Softwares schwer, was auch an meinem Alter liegen mag. Mein vor einigen Jahren unternommener Versuch, auf das damals aktuelle Win 7 umzusteigen, scheiterte grandios. Ich stand wie der sprichwörtliche Ochs vorm neuen Tor, mit der veränderten optischen Gestaltung hätte ich mich wahrscheinlich noch irgendwie arrangieren können, nicht aber damit, daß nichts mehr da ist, wo ich es gewohnheitsgemäß zu suchen pflege. Win 7 war für mich als geübtem XP-User schlichtweg nicht bedienbar. Ich habe nichts dagegen, ein OS sicherheitstechnisch zu verbessern und von mir aus auch optisch aufzupeppen, warum dann aber nichts mehr am gewohnten Platz bleiben muß, ist mir unerklärlich.

Übrigens, nachdem ja nun bereits der dritte oder vierte schwere Bug in neueren Intel CPUs entdeckt wurde, sämtlich welche, die meine alte CPU nicht betreffen, muß die Systemmodernisierung offensichtlich nicht unbedingt zu mehr Sicherheit führen. Ich werde ein neues OS annehmen, wenn man es ohne vorheriges mehrjähriges Informatikstudium intuitiv bedienen kann. Ansonsten bleibe ich bei XP solange es läuft, und wenn darüber die Hölle gefriert.
"Denn die Verneinung der Ortsüblichkeit setzt zwingend voraus, daß es eine ortsübliche Einfriedung gibt. Läßt sich eine solche nicht feststellen, kann es keine Einfriedung geben, die nicht ortsüblich ist." BGH, Urteil vom 17. Januar 2014, V ZR 292/12
fripa10
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  • Beitrag 30. Mai 2018 10:14

Re: Firefox - Darstellungsfehler

decoder hat geschrieben:Erst einmal ist virtueller Speicher völlig unerheblich.


Nicht ganz völlig. Weil der Abruf der Daten darin länger dauert als der im RAM. Und wenn der RAM voll ist, muss der erst freigemacht werden, was auch wieder zeit braucht.
Lieber die Katze auf dem Arm als den Tiger im Tank.
worgan
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  • Beitrag 30. Mai 2018 12:00

Re: Firefox - Darstellungsfehler

fripa10 hat geschrieben:Ein Umstieg auf ein neueres OS hieße für mich, nicht nur einen neuen PC anschaffen zu müssen, sondern auch einen Stapel Software.

Abgesehen davon tue ich mich mit der Bedienung von OS und Softwares schwer


Vorbemerkung: das nervige an Leuten, die Linux bevorzugen, ist, daß sie einen dauernd zuschwallen, dass man sich das auch anschaffen soll, und meistens sind sie auch noch bar jeder Fachkenntnis ("hat viel geringere Ansprüche an die Hardware" und ähnliche fakenews).

Ich versuche mal, diese Klippe zu umsteuern und aus eigener Erfahrung wertfrei meine Softwareausstattung zu schildern:

Firefox
Thunderbird
GIMP
Libre Office (häufig Austausch mit MS-Office-Benutzern in MS-Office-Formaten. Was nicht geht, sind seltene Makros und Funktionen. Was ich sehr oft nutze, ist die Abspeicherung als PDF).
Avidemux
SM-Player, Klon eines Players von Microsoft
Midnight Commander (Klon von Norton Commander, bedienungsgleich)
Hibiscus Electronic Banking
Vuescan
VLC-Player
Elster Formular offizielles Steuerprogramm (tricksig in der Installation)
Calibre E-Book-Verwaltung
Mousepad, Klon von Notepad
Darktable (Fotoverwaltung für RAW Bilder aus DSLR Kameras)
DOS Emulator (nutze ich für "Pyramid" und "MMC", Spiele, die ich schon auf dem TRS-80 Computer hatte, sowie PCO, ein Outlineprogramm von Brown Bag Software
Viking (um meine gespeicherten GPX-Dateien auf einer Landkarte anzuzeigen und auszudrucken)
Gparted
Filezilla

Warum erwähne ich das in diesem Thread? Das sind alles Programme, die es sowohl unter Windows als auch unter Linux gibt. Ein einziges davon hat etwas gekostet, Vuescan.

Ich installiere ungerne Programme und niemals Dateiformate, die unter Windows nicht laufen. In der Tat musste ich während der Wartezeit auf meinen Ersatz-PC nur meinen vorigen mit Windows XT abstauben, einen USB-Stick mit z.B. meinen Bookmarks vom Browser und den aktuellen E-Mail-Adressen bespielen, in den anderen Raum tragen und importieren und konnte erstmal weitermachen. Spaß hat der Rückschritt auf die veraltete Hard- und Software nicht gemacht, so schnell wird man verwöhnt.

Das war die gute Nachricht. Wer Linux als Betriebssystem haben möchte, muss sich natürlich bei einigen mehr maschinenorientierten Programmen, die aber auch eine grafische Benutzeroberfläche haben, umgewöhnen, glaube ich, beispielsweise "Netzwerkverbindungen", das ich zuletzt brauchte, um für Kabel-Ausfall einen Surfstick an meinen PC anzuhängen (lief, eingestöpselt, angeklickt und zur Liste hinzugefügt, ohne weitere Eingriffe), der Programm-Installation oder der Druckerwarteschlange. Die Logik in der Bedienung ist dann meistens den Windows-Programmen sehr ähnlich, aber oft muss man sich in Foren schlau machen oder gar zum Äussersten greifen und die Hilfe-Texte lesen.

Die Anbieter von Linux nehmen einem mehr Probleme ab als die von Windows-Software, indem nur das installiert werden *kann*, was auch zu dem jeweiligen Sytemstand passt. Hilferufe wie "ich habe jetzt Windows 10 und darf meine Anwendersoftware neu kaufen, als auch fast alle Geräte, weil es keine neuen Treiber für sie gibt" kommen daher nicht vor. Um von derlei Support zu profitieren, muss man allerdings eine der großen Spielarten wählen, nicht irgend ein angeblich zauberkräftiges Bastler-Linux. Für mich gibt es da nur Ubuntu. Wermutstropfen: die Version von 4/2016, die bis 2021 supported wird und die ich auch habe, ist die letzte, die auch für 32-Bit-Computer erhältlich ist. Oh yeah, ich habe letztes Jahr wegen Ausfall meines alten PC für 99 Euro (hinzu kamen noch ein paar Euro für die Erweiterung von 4 auf 8 GB RAM), 64-Bit, Dual-Core-sonstwas usw. usf. einen Fujitsu "rebuilt" Computer wie neu bei Amazon erworben und dabei noch einer Behindertenwerkstatt Einnahmen zukommen lassen. Die Platte mit einem legalen Windows 10, die drin war, liegt seither als Briefbeschwerer hier auf meinem Schreibtisch ;) .
wwfrickler
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  • Beitrag 30. Mai 2018 18:13

Re: Firefox - Darstellungsfehler

Ich bin mit Windows und Firefox zufrieden. Eine Veranlassung, einen anderen Browser zu verwenden, hatte ich bisher nie. Und ich bin unendlich dankbar, dass es Firefox gibt, wenn ich an die grottige Krücke von Kleinweich denke...

Meinen Ausflug nach Ubuntu habe ich mit der Erkenntnis beendet, dass es nichts für mich ist. Besonders die Erkenntnis, dass man eigentlich erstmal nichts machen darf, weil man als User nur als HiWi betrachtet wird und die Umständlichkeit, wenn man ein neues Progamm installieren will.

Aber lassen wir die Kirche im Dorf. Mit OS und Browser ist es wie mit dem Geschmack. Jeder braucht was anderes - und das ist auch gut so. Sonst müßte ich ja zum Beispiel Leberwurst essen... *würg*
rondeLoro
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  • Beitrag 30. Mai 2018 19:17

Re: Firefox - Darstellungsfehler

Sorry, das mit der "Umständlichkeit, wenn man ein neues Programm installieren will" ist eine Fehlinformation. Das ist entweder so falsch, so schlampig, tendenziös oder auf irgend einer Erfahrung aus der Zeit von Windows 3.1 basierend dargestellt, dass ich das nicht um des lieben Friedens willen so stehen lassen möchte. Ich möchte mir nicht unterstellen lassen, irgend welchen Mist für Hobbyfreaks empfohlen zu haben.
Im Hauptmenü den Punkt "Software" angeklickt, hier auf's Geratewohl Kategorie "Büro" ausgesucht, zum Testen auf "GnuCash" geklickt, ergibt die Meldung aus der Abbildung. Jetzt auf "Installieren" geklickt, und ich wäre ohne irgend welche weiteren Schritte, Suchen und ohne Bestellung einer teuren bunten Pappschachtel mit einer DVD und einem Registrierformular drin glücklicher Besitzer einer seit 2001 bewährten Banking- und Buchhaltungssoftware für Windows, Mac und Linux.

Dass man als User nicht z.B. Partitionen löschen oder Festplatten neu formatieren darf, ohne sich als Admin einzuloggen, ist, glaube ich, seit Windows NT auch dort Standard. Auch für die Installation neuer Software wird man nach seinem Admin-Passwort gefragt. Wer nicht weiß, dass man in einem Befehlsfenster nur sudo -i einzugeben braucht, um seinem System hinfort alles Schlimme antun zu dürfen, der lässt es auch besser.
Dateianhänge
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wwfrickler
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  • Beitrag 31. Mai 2018 09:06

Re: Firefox - Darstellungsfehler

Absolute Zustimmung.

WAs die allermeisten nicht einsehen wollen: Ein Betriebssystem aktiv zu benutzen und zu beherrschen erfordert Einarbeitung. Egal welcher Name dransteht. Ich nutze seit nunmehr 18 Jahren nur noch Debian Linux und vermisse mittlerweile nichts. Läuft absolut stabil, ich mache mir um irgendwelche Schlangenöl-Anbieter keine Gedanken. Dafür finde ich mich in Windows 10 überhaupt nicht mehr zurecht, wenn ich was "unter der Haube" ändern will.

Aber:
Einen Systemwechsel muss man wirklich wollen! Windows war schon zu 3er-Zeiten ein Krampf, weshalb ich frühzeitig OS/2 genutzt habe. So um die Jahrtausendwende war klar, daß OS/2 leider ein totes Pferd ist, also musste ich umsteigen. Schlechte Erfahrungen mit RedHat gemacht, ein halbes Jahr noch OS/2 genutzt, dann intensiv mit der Materie beschäftigt und Debian ausgewählt. War offensichtlich keine ganz falsche Entscheidung.
naturelle
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  • Beitrag 31. Mai 2018 10:43

Re: Firefox - Darstellungsfehler

naturelle hat geschrieben:Einen Systemwechsel muss man wirklich wollen!


Will Fripa10 ja nicht. Ein legitimer und rationaler Standpunkt. Warum soll ich einen Skoda verkaufen und einen Renault kaufen, nur weil in der übernächsten Stadt eine Umgehungsstraße eingeweiht worden ist. Was ich vermitteln wollte, war, ist, daß sich bei den Standardprogrammen eigentlich nichts ändert, nicht mal der Name und Hersteller, wie etwa "Mozilla Firefox".
Wer eine Software etwa zum Auslesen der Fehlerausgabe an seinem BMW besitzt, guckt bei Systemwechsel natürlich in die Röhre.
Was ich unter "das war die gute Nachricht" oben zu erwähnen vergessen habe, ist, daß die Linux-spezifischen Programme zumindest bei der Installation des Betriebssystem von selber aufgerufen werden, in der Regel auch später beim Anschluß eines neuen Gerätes von selber anlaufen. Neuer Drucker angestöpselt, kommt die Nachfrage, sinngemäß: "Du hast einen neuen Drucker angestöpselt, soll der installiert werden?". Das einzige, was den Umsteiger dann noch irritieren könnte, ist, daß er sich keinen Druckertreiber besorgen und über den Gerätemanager einrichten muss. Ubuntu (was übrigens vom System her identisch mit Debian ist - Debian ist der Oberbegriff), nach meiner Erfahrung, kennt schon alle Geräte - je älter, desto besser.

Das beschränkt die notwendige Lernkurve noch weiter. Es bleiben dann halt die herstellerspezifischen Bedienungselement wie "wie kann ich ein Programmfenster in den Hintergrund bringen/ immer im Vordergrund laufen lassen" oder "wie kann ich ein Programm als Symbol auf den leeren Bildschirm bringen, damit ich es immer mit einem einzigen Klick starten kann". Was natürlich einen Umsteiger völlig zu recht zu dem Eindruck bewegen könnte: "Jetzt läuft genau nichts mehr von dem, was ich über die Computerbedienung gelernt habe". Aber schlimmer als bei MS-Windows von Icons anklicken über Kacheln zurück (?) zu Icons kann es auch nicht werden ;) .
wwfrickler
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  • Beitrag 31. Mai 2018 11:05

Re: Firefox - Darstellungsfehler

wwfrickler hat geschrieben:Will Fripa10 ja nicht. Ein legitimer und rationaler Standpunkt.
Ja. Deshalb habe ich ja auch weiter vorne nach "Begründung" gefragt, als jemand gleich "Wechsel, Wechsel!" gerufen hat. Eine rationale Begründung gibt es nämlich nicht, und eine wie auch immer geartete abtrakte Gefährdung ist keine Begründung.

Ubuntu (was übrigens vom System her identisch mit Debian ist - Debian ist der Oberbegriff),

Oha. Da weiß einer was. Nicht.
Opel ist auch kein Franzose, nur weil sie jetzt zu PSA gehören und PSA aus Frankreich kommt.
Debian ist nicht der "Oberbegriff". Vielleicht doch mal ein wenig grundlegender informieren. Ubuntu hat mal auf Debian aufgebaut, sich aber zwischenzeitlich immer weiter davon entfernt. Und es ist genauso "identisch" wie ein RedHat, CentOS oder SuSe.

Das beschränkt die notwendige Lernkurve noch weiter. Es bleiben dann halt die herstellerspezifischen Bedienungselement wie "wie kann ich ein Programmfenster in den Hintergrund bringen/ immer im Vordergrund laufen lassen" oder "wie kann ich ein Programm als Symbol auf den leeren Bildschirm bringen, damit ich es immer mit einem einzigen Klick starten kann". Was natürlich einen Umsteiger völlig zu recht zu dem Eindruck bewegen könnte: "Jetzt läuft genau nichts mehr von dem, was ich über die Computerbedienung gelernt habe". Aber schlimmer als bei MS-Windows von Icons anklicken über Kacheln zurück (?) zu Icons kann es auch nicht werden ;) .
Es gibt keine "herstellerspezifischen Bedienelemente". Das hängt vom Desktop-Environment oder vom Window-Manager ab. Bei beiden ist man sehr frei in der Entscheidung, welchen man installiert, so lange die eigene Distribution ihn zur Verfügung stellt. Egal ob KDE, Gnome, Xfce, FWVM oder wen auch immer. Es gibt auch Desktop-Environments und darin enthaltene Design-Settings, welche einem ein 95%-WindowsXP-Gefühl geben können.
naturelle
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  • Beitrag 31. Mai 2018 12:01

Re: Firefox - Darstellungsfehler

worgan hat geschrieben:
decoder hat geschrieben:Erst einmal ist virtueller Speicher völlig unerheblich.


Nicht ganz völlig. Weil der Abruf der Daten darin länger dauert als der im RAM. Und wenn der RAM voll ist, muss der erst freigemacht werden, was auch wieder zeit braucht.


Du verwechselt Virtual Memory mit Swap (Pagefile auf Windows), das ist nicht das gleiche. Virtueller Speicher bedeutet erst einmal nur, wieviel virtueller Adressraum vom Prozess "gemapped" wird. Das sagt rein garnichts über tatsächlichen Verbrauch aus, weder im RAM noch auf deiner Festplatte. Am besten ist, du ignorierst diese Angabe einfach vollkommen und orientierst dich nur an RAM und Auslagerungsspeicher.
decoder
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  • Beitrag 31. Mai 2018 12:11

Re: Firefox - Darstellungsfehler

naturelle hat geschrieben:Vielleicht doch mal ein wenig grundlegender informieren. Ubuntu hat mal auf Debian aufgebaut


<shrug> Wenn ich, von Coherent-Zeiten an unixoide BS betrieben habend, einst Sysadmin von MTOS (nicht der Atari-Krempel, sondern was Digital-Kienzle für seine Branchenlösungen auf dem 9000er MDT system von TI übernommen hatte) und der 3305te registrierte Nutzer, der sich sein Linux nach der Vorgabe von "Linux from Scratch" selber getippt und compiliert hatte, bis heute noch nicht den Durchblick hatte, dann werde ich es wohl auch nicht mehr schaffen. Aber vielen Dank für den Hinweis, wenn ich mal ein Problem habe, kann ich Dich dann ja fragen :lol:
wwfrickler
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