Computer mit Router zusammenbringen

Moderator: worgan

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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von Gäste »

fripa10 hat geschrieben:Ich gehe davon aus, daß Bundeswehr und Bundestag nicht nur mit aktueller Hard- und Software ausgestattet sind, sondern dort auch IT-Experten ständig dafür sorgen, daß die Systeme sicher bleiben.
Och, unter unserem ggf. höchstem Kriegsherren Flinten-Uschi, deren Ausbildungshöhepunkt ihre Doktorarbeit über vorzeitigen Blasensprung in der Geburtshilfe war, sind die ja noch zu blöde, ein Lagerfeuerchen zu löschen. Ich teile da nicht Dein Vertrauen.

Highroller
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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von Highroller »

Was mir mal mit Linux dieses Jahr passiert ist. Heutzutage beantragt man ALG I ja online. Ich hatte die ganzen Seiten gescannt und zur Bundesagentur für Arbeit als PDF übermittelt. Wochen später erhalte ich einen Brief, meinem Antrag kann nicht entsprochen werden, da Seite 3 und Seite 5 der Arbeitsbescheinigung fehlen.

Ich die pdf in Windows Acrobat geöffnet, tatsächlich, Seite 3 und 5 Blank, weisser Adler auf weissem Grund. Unter Linux wird die Datei einwandfrei angezeigt. Ich habe das dann mit Adobe Acrobat unter WIndows nochmal gemacht und zack durch, Bewilligungsbescheid nach 12 Wochen. Knapp bei Kasse wäre das gehörig in die Hose gegangen. Wenn ich meine .docx Standard Bewerbung in Libre Office öffne, sieht das voll Scheisse aus. In MS Word und Adobe Acrobat sieht die astrein aus.

Deswegen sagte ich, wenn es Adobe Acrobat und MS Office für Linux gibt, boote ich nur noch in Linux Mint 19.

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decoder
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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von decoder »

fripa10 hat geschrieben:Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Was meinst Du, ließe sich eine so betagte Hardware überhaupt unter Windows 10 nutzen, oder ist das nicht kompatibel? :)
Das bezweifel ich eher, dafür ist die Kiste leider vermutlich etwas zu alt und hat vorallem wohl zu wenig Arbeitsspeicher (RAM).

Ein Ubuntu Linux würde sicher drauf laufen, aber für jemanden der immer mit Windows gearbeitet hat, bedeutet das gewisse Umstellungen was die verwendeten Programme angeht. Wenn du generell eher nur surfst (Firefox) und Briefe schreibst (also irgendwas Office), dann wird es allerdings keine große Umgewöhnung sein.

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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von fripa10 »

Ich habe 2,5 GB RAM drin.

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decoder
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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von decoder »

fripa10 hat geschrieben:Ich habe 2,5 GB RAM drin.
Ich glaube die absolute Minimalanforderung sind 2 GB, daher glaube ich nicht, dass das so ein tolles Erlebnis werden würde :D Ich würde da eher auf neue Hardware setzen, oder vllt Linux falls du es ausprobieren willst.

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Pickfinger
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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von Pickfinger »

fripa kriegt nun ein update in Sachen Root kits, kernel root kits :) ich war vor 12 Jahren auch verwundert was es alles so gibt ;-)
ich verlin ke da mal was ;-) http://blog.spooxe.com/blog4.php/nocturnes-1

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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von fripa10 »

Neue Hardware, ja, gestern fing mein Kühlschrank an zu spinnen, Elektronikdefekt. :mad:

Es stellte sich nun heraus, daß LIEBHERR nicht einmal mehr seine "Premium"-Baureihe noch in D herstellt, sondern in Bulgarien. Stiftung Warentest hat das Gerät zur Zeit des Kaufs (2009) mit Sehr gut (1,2) bewertet, schaut man allerdings in die Rezensionen bei Amazon klingt das mehr wie nach nem Baumarktkühlschrank zu einem Viertel des Preises. Den dort beanstandeten häufigsten Mangel hat meiner aber nicht und das Nachfolgemodell kostet ab 450 €, so daß ich ihn nun selbst reparieren werde. Das bekomme ich hin, ist ja kein Windows. löl

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rondeLoro
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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von rondeLoro »

Für Win10 32 Bit reicht sogar 1GB RAM. Ein Vergügen ist das aber nicht.

Ich fürchte trotzdem, dass dein PC nicht Win10-tauglich ist. Es gibt Programme, womit man die Kompatibilität testen kann. Z. B. hier: https://www.pcwelt.de/downloads/Windows ... 05971.html

fripa10
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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von fripa10 »

rondeLoro hat geschrieben:Es gibt Programme, womit man die Kompatibilität testen kann. Z. B. hier: https://www.pcwelt.de/downloads/Windows ... 05971.html
Das Programm sagt: ok für 32 bit. Die Kompatibiltät des Users zu Windows 10 wurde allerdings nicht getestet, das hätte wohl nicht funktioniert. :D

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Re: Computer mit Router zusammenbringen

Beitrag von Gäste »

ich war gestern bei einer Freundin, die versuchte, ein Notebook von 2GB RAM unter Windows 10 zu betreiben. Der absolute Scheiß.

Ich selber betreibe auf einem ähnlichen "refurbished" PC, wie er heute hier (seriös von Afb) angeboten wird: https://www.amazon.de/Dell-DVD-Brenner- ... 6%3A-10000
(man achte darauf, dass Windows dabei ist, wenn man Windows haben will, Brenner statt nur Player, und auf 4GB RAM, nicht 2 oder 3, daneben gibt's von anderen Marketplace-Anbietern Blender-Angebote, wo das alles nicht erfüllt ist) Ubuntu Linux LTS (das wird 5 Jahre lang mit Sicherheitsupdates supported, bevor man das automatische Upgrade auf neuere Versionen anschmeissen muss). Ich hatte ihm nach dem Kauf nur 4 weitere GB RAM spendiert und eine neue Festplatte statt der abgenudelten aus der Leasing-Zeit, die drin war. Wie irgendwo hier im Forum auch schon mal gepostet: ich habe an Anwenderprogramme praktisch nur weithin bekannte drauf, die es für Linux und für Windows gibt (Firefox, Thunderbird Mail, Hibiscus Banking, Libre Office, Avidemux, VLC Player für Videos und sonstige Medien, Audacity, GIMP Photobearbeitung, Vuescan, Calibre Ebook-Verwaltung, Viking Landkartenverwaltung) und sonst an Anwenderprogrammen welche, die eigentlich in allen Systemen irgendwie gleich sind - ein Brennprogramm, Bilddarstellung wie Geeqie (ähnlich Irfanview), Bildbearbeitung gthumb (auch ähnlich Irfanview, weil Geequie nur darstellen, nicht bearbeiten kann), Mousepad (wie notepad), Jpilot (Terminprogramm wie Palm Pilot), Bluefish (ein Hardcore HTML-Editor wie Phase5), den DOS Emulator für Uralt-Programme wie PC-Outline und Pyramid (Spiel) usw. usf.
Über die letzten ca. 10 Jahre hinweg hat es immer weitere Linux-Lösungen gegeben für Programme, die es vorher nur unter Windows gab, etwa das Einkommensteuerprogramm der Finanzbehörden (gibt's immer noch nicht unter Linux, aber inzwischen online) oder Homepage-Software (bei mir Dreamweaver MX ersetzt durch Bluegriffon, als ich diese nicht mehr für's Gewerbe brauchte). Bluegriffon ist der einzige lauffähige WYSWYG HTML-Editor unter Linux und kommt an die professionellen Windowsprogramme wie auch GoLive oder Expression Web um Größenordnungen nicht heran, ist aber aus dem Windows Netscape Composer entwickelt und reicht für nichtprofessionelle Anwendungen wie Homepages oder Blogs.

PDFs exportiere ich routinemäßig sehr häufig unter Libre Office als Export, und ich speichere auch recht oft Seiten z.B. mit Kaufbestätigungen aus dem Firefox-Browser nicht mit dessen Speicher-Funktion (gibt einen großen Scheißhaufen mit der exportierten Datei und lauter Foto -und anderen Dateien in einem Unterverzeichnis, das er ungefragt anlegt), sondern der Druckfunktion in Datei als PDF.

Linux-spezifisch sind dann "nur noch" Betriebssystem-Anwendungen bzw. Hilfsprogramme, die natürlich auch Entsprechungen in der Windows-Welt haben, etwa wie Clonezilla (gleichwertig Norton Ghost oder Acronis True Image), Gsmartctl (S.M.A.R.T Gesundheitswerte der Festplatte), Gpart für Windows Parted usw. Da muss ich einfach sagen, wo ich Aufgaben und Programme unter MS-Windows nicht kapiert habe, habe ich bei den Linux-Entsprechungen ebenfalls ein ungutes Gefühl, weil diese Art Anwendungen sowohl unter Linux als auch unter Windows tief in das System eingreifen (mit nichts kann man sein System auf der Festplatte so schnell killen wie mit GPart/Parted ;) ). Bei Fragen wie: wo stelle ich denn für meine Lautsprecher die Stereo-Balance ein, oder, wo finde ich einen Equalizer, ich möchte die hohen Töne etwas weniger grell, muss man in Gottesnamen Google, wiki.ubuntuusers.de oder ubuntuforums.de oder forum.ubuntuusers.de bemühen. What the heck, eine Industrie wie "Tipps und Tricks für Windows", angebliche "Fach"-Zeitschriften, nur um dieses zum Laufen zu bringen usw., Hilfsprogramme wie Nero zum Brennen, Daten aufräumen, Registry angeblich bereinigen hat sich bei Linux mangels Notwendigkeit nie entwickelt.
Grundsätzlich sage ich mir seit Jahren, wenn ich Freunden PCs einrichte, die mit Null Ahnung anfangen, würde ich ihnen heutzutage Linux installieren und sie würden nicht mal den Unterschied merken. Was soll's, dann lernen die halt auf die harte Tour, dass sie nicht alle Daten auf sda1 klatschen sollen, anstatt, dass sie C: gefälligst unangetastet lassen sollen, und dass sie zwecks Übersichtlichkeit bei der regelmäßigen Datensicherung dafür sdb1 oder sda2 nehmen sollen statt D: . Bei sowas muss in beiden Systemen entweder Fachwissen, Recherche oder der Fachmann ran, wenn es an die Installation oder aber um Stör- bzw. Problembehebung geht. Dinge, wie sie mich früher genervt haben, dass Zusatzgeräte wie Drucker oder Scanner höchst selten gehen, eingesteckte Datenträger wie USB-Sticks nicht von selber eingebunden wurden wie unter MS-Windows usw. sind längst Geschichte. In Sachen Kompatibilität sehe ich Linux inzwischen vorne, wenn ich mal wieder mitkriege, wie Windows-User verzweifelt nach Treibern suchen, wie sie bei Linux fast immer bereits eincompiliert sind, etwa bei Surfsticks usw.
Zuletzt geändert von Gäste am 5. Okt 2018 15:25, insgesamt 1-mal geändert.

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