Allgemeiner Laberthread

eigentlich selbsterklärend
  • Beitrag 26. Nov 2018 14:22

Re: Allgemeiner Laberthread

boianka hat geschrieben:Bei mir erzeugt eine Zündspule den Strom, den die Elektrode für den Zündfunken braucht . . . :wngn:

Da hast Du ja noch das russische Vorkriegsmodell, das solltest Du verkaufen, da werden heute Wahnsinnspreise dafür geboten! :D
"Denn die Verneinung der Ortsüblichkeit setzt zwingend voraus, daß es eine ortsübliche Einfriedung gibt. Läßt sich eine solche nicht feststellen, kann es keine Einfriedung geben, die nicht ortsüblich ist." BGH, Urteil vom 17. Januar 2014, V ZR 292/12
fripa10
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  • Beitrag 26. Nov 2018 14:52

Re: Allgemeiner Laberthread

Wieso? Als ich vor 20 Jahren in mein 1981er Haus hier einzog, musste man sich vor dem Warmwasserboiler auf den Boden werfen und seine Gasflamme mit einem langen Streichholz anzünden.
Als der anfing, zu lecken, ließ ich eine Gastherme installieren, deren Zündmechanismus mit Monozellen für Taschenlampen gespeist wurde.
Als die vor vier Jahren von meinem Heizungsinstallateur süffisant für nicht reparaturwürdig erklärt wurde (zu Unrecht), bestellte ich mit einen 60-Liter-Elektroboiler und setzte ihn an die Stelle. Der konnte noch an eine selbstverlegte 2.5mm Leitung angeschlossen werden und heizt sich schaltuhrgesteuert jeden Morgen eine dreiviertel Stunde auf. Das reicht für 1-2 Duschbäder.
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  • Beitrag 26. Nov 2018 16:01

Re: Allgemeiner Laberthread

wwfrickler hat geschrieben:Wieso? Als ich vor 20 Jahren in mein 1981er Haus hier einzog, musste man sich vor dem Warmwasserboiler auf den Boden werfen und seine Gasflamme mit einem langen Streichholz anzünden.
Dann ist Dein Haus (wahrscheinlich) ca. 30 Jahre älter als Du denkst, denn "81 hatten die längst ne Piezozündung . . .

. . . die hat sogar schon mein ca. 65 Jahre alter Boiler in der Einliegerwohnung, der wundersam, immer weiter funktioniert und nach Aussage meines Schornsteinfegers, wohl noch 100 Jahre halten wird . . .

Neulich hat mal wieder, Freitag Abend, ein Bagger in der Nachbarschaft ein Kabel "gefunden" - das ganze Viertel war ohne Strom .
Die Bewohnerin der Wohnung kam gerade von der Arbeit nach hause und fluchte, weil sie gerade duschen wollte und dachte, dass es kein Warmwasser gäbe . . .
. . . sie strahlte erst wieder, als ich ihr erklärte, dass zwar alle dieses Problem hätten - nur sie nicht !


fripa10 hat geschrieben:
boianka hat geschrieben:Bei mir erzeugt eine Zündspule den Strom, den die Elektrode für den Zündfunken braucht . . . :wngn:

Da hast Du ja noch das russische Vorkriegsmodell, das solltest Du verkaufen, da werden heute Wahnsinnspreise dafür geboten! :D
Dem ist übrigens wirklich so, die alten Geräte mit Zündflamme werden sehr gesucht und teuer gehandelt.

Aber das Gerät mit Zündspule ist von 1982 - eine Vaillant Kombitherme V 180 XEU die auch immer weiter lebt, weil ich selber alles repariere .
boianka
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  • Beitrag 26. Nov 2018 16:42

Re: Allgemeiner Laberthread

Wenn ich gleich gewusst hätte, dass der Motor Schuld hat!

Eigentlich hat eine Umwälzpumpe (woanders sonst soll der Motor sein) höchstens 120 Watt. Dass dafür ein so riesiger Generator gebraucht werden soll, könnte man nachrechnen.

Anlaufstrombegrenzer ist eine gute Wahl.
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  • Beitrag 26. Nov 2018 17:19

Re: Allgemeiner Laberthread

worgan hat geschrieben:Wenn ich gleich gewusst hätte, dass der Motor Schuld hat!
Eigentlich hat eine Umwälzpumpe (woanders sonst soll der Motor sein) höchstens 120 Watt. Dass dafür ein so riesiger Generator gebraucht werden soll, könnte man nachrechnen.
Anlaufstrombegrenzer ist eine gute Wahl.


Klingt mir etwas rätselhaft. Ich hab' ein paar Seiten zurückgeschaut, aber nix gefunden, wo Du das eigentliche Problem oder Gerät geschildert hast. Ich nehme mal an, daß Du einen Generator für eine komplette Heizungsanlage suchst.

Ob da ein Anlaufstrombegrenzer hilft, wenn die Heizungsumwälzpumpe(n) sich beim Einschalten einen ordentlichen Schluck Strom genehmigen, weiß ich nicht. Die sind eigentlich mickrig, meine zwei ca. 1998er von Wilo haben je ca. 86 Watt und heute baut man sie noch sparsamer.
Aber sie gehen schon mal fest, vom Schmodder in den Heizungsrohren. Ich musste gelegentlich den Stopfen in der Mitte raushebeln, die Dichtungsschraube rausdrehen (das hat Nerven gekostet, aber in der Tat strömt einem dann nicht das kochende Wasser aus drei Stockwerken in die Frxxxe) und die dann sichtbare Achse mit dem Schraubendreher anwerfen. Übrigens einem meiner 9 oder 9,5 mm Schlitzschraubendreher, also die Größenordnung, wie ihn heutzutage nur noch Einbrecher brauchen :D .

Was das Resultat sein wird, wenn man eine mechanisch schwer anlaufenden Heizungspumpe dann noch über einen Anlaufstrombegrenzer mit reduziertem Drehmoment anlaufen lässt, bleibt der Phantasie überlassen. Meine Umwälzpumpen lassen sich bis auf 42 Watt runterstellen. Lässt man nur eine anlaufen, auf kleinster Stufe, müsste eine Stromversorgung reichen, die umgerechnet 280-380 Watt liefert und das wird nur für einen kurzen Moment benötigt.
Ein Ölbrenner, wie ich schon mal einen als Hausmeister im eigentümerverwalteten Achtfamilienhaus ausgetauscht habe, hat wohl was mehr. Aus Deinem Posting entnehme ich aber, dass Du keinen hast, also wohl einen Gasbrenner mit natürlichem Zug, wie ihn boianka weiter oben erwähnt hat?

Ich bin dann schlau geworden und habe die Heizungsanlage auch im Sommer nie ausgeschaltet, wohl aber die Heizkreise auf "Frostbetrieb" gestellt. Dann lässt die schlaue Kesselsteuerung nämlich ab und zu die Heizungspumpen anlaufen, damit genau das nicht passiert.
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  • Beitrag 26. Nov 2018 17:51

Re: Allgemeiner Laberthread

Eben drum find ich es ja so merkwürdig, dass da angeblich so eine hohe Anschlussleistung her müsse.
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  • Beitrag 26. Nov 2018 17:56

Re: Allgemeiner Laberthread

boianka hat geschrieben:Wirklich ? - Für welchen Einsatzzweck braucht man (noch) 12er, oder 14er mm Schlitzschraubendreher, ausser als Hebel ?

"Mitnehmer" eines so großen Schraubendrehers, brachten bereits zu meinen Baumarktzeiten (bis 2004), automatisch die Ladendetektive ins Spiel . . .
wwfrickler hat geschrieben:Übrigens einem meiner 9 oder 9,5 mm Schlitzschraubendreher, also die Größenordnung, wie ihn heutzutage nur noch Einbrecher brauchen :D .
So liest Du meine Beiträge . . . - der 10er wird sogar recht oft benötigt, weil für 6er Schrauben, taugt als Einbruchshebel aber nur bedingt, weil zu schmal in der Fläche .
boianka
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  • Beitrag 26. Nov 2018 17:58

Re: Allgemeiner Laberthread

worgan hat geschrieben:Eben drum find ich es ja so merkwürdig, dass da angeblich so eine hohe Anschlussleistung her müsse.
Muss auch nicht ! - Ich hab mit nem Minigenerator (2-Takter Ducati 600 W) von Doppelschleifer, über Bohrmaschine, Flex, bis Gartenpumpe betrieben - Wenn man die Geräte einschaltet geht der zwar einen Moment in die Knie, fängt sich aber sofort und liefert die Leistung nach - das war noch vor der Akkumaschinenzeit .
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  • Beitrag 26. Nov 2018 18:13

Re: Allgemeiner Laberthread

Bei der Bohrmaschine 1 Sekunde langsam andrehen lassen sollte reichen, dass nicht mal das mehr geschieht.
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  • Beitrag 26. Nov 2018 18:26

Re: Allgemeiner Laberthread

worgan hat geschrieben:Bei der Bohrmaschine 1 Sekunde langsam andrehen lassen sollte reichen, dass nicht mal das mehr geschieht.
Damals hatten die Maschinen noch keine Elektronik . . .
Große Winkelschleifer, 180er bis 230er Scheibendurchmesser, wurden bei zu schwachen Haushaltssicherungen, auf dem Boden "angerollt", um den Anlaufstrom geringer werden zu lassen . . .
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