Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

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worgan
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von worgan »

"Malschloss" - ne jamais entendu, mais ça ne veut pas dire quelquechose.
Malschloss me fait penser à une serrure magique, où on doit peindre le dessin d'ouverture. malen = peindre. "mal" est aussi utilisé comme "vier mal Bratkartoffeln bitte" = "quatre fois pommes sautées, s.v.p.", Je pense que ce pourrait être une terme vieille.

Schloss mit Gewirr, normalement Gewirr est environ comme chaos, désordre. Imaginons, un traducteur avait de noter des choses et il ouvrait une serrure qui était compliqué, il disait: Schloss mit Gewirr. Serrure à garnitures devrait être Buntbartschloss. Encore une terme vieille?
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mhmh
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von mhmh »

Oui, ce sont des termes anciens.
J'ai trouvé le mot "Notmalschloss" une fois dans un brevet, pour une deuxième serrure à combinaison qui pourrait aider lorsque la première était défectueuse, afin que vous n'ayez pas à détruire la porte de la chambre forte.

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andreasschmunzel
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von andreasschmunzel »

Buntbart bezieht sich nur auf die Schweifung des Schlüsselbartes. Bunt ist im älteren Sprachgebrauch vielfältig.

Malschloss ist eben ein Schloss mit (Merk)malen. Allgemeiner als ein Schloss mit Zahlen oder Buchstaben oder anderen Zeichen.

Ein Gewirr ist etwas wirres nicht einfach zu durchschauendes; etwas was einen wirren, einzigartigen Schüssel notwendig macht. Die Besatzung (was Kammartige einstriche im Bart nötig macht) ist ein mögliches Teil davon auch ein Eingerichte ist ein mögliches Teil davon. Es gibt auch noch ein „fliegendes Eingerichte“ was kaum gebaut wurde, dieses mach einen stabileren Schlüssel mit ausschnitten im Bart möglich die keine Verbindung zu dessen Umfang haben. Damit sehen die Schlüssel aus als währen sie nicht für vollständiges umdrehen gedacht und sind so stabil wie Schlüssel für ein Deutsches Schloss was eine Schlüsseldrehung von nur 4/5 Umdrehung (oder so) erlaubt.

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toolix_d
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von toolix_d »

andreasschmunzel hat geschrieben: 11. Jun 2020 00:32Es gibt auch noch ein „fliegendes Eingerichte“ was kaum gebaut wurde, dieses mach einen stabileren Schlüssel mit ausschnitten im Bart möglich die keine Verbindung zu dessen Umfang haben.
Kann es sein, dass es diese Form auch bei einem Kapelleneingerichte gibt? - Ich kann mich an eine Begebenheit vor ca. 35 Jahren erinnern, bei dem mir ein Sammler von Grubenlampen, seinen ganzen Stolz präsentierte, ein Kapelleneingerichte.
Ich sah es mir ehrfürchtig an, ohne es berühren zu wollen, daher kann ich keine Einzelheiten darüber berichten, aber ich erinnere mich an einen Schlüssel, der, ähnlich eines Irrgartens, extrem filigran durchbrochen war, so dass ich mich bis heute frage, mit welchen Werkzeugen die damaligen Handwerker solche Technikkunst verwirklichen konnten ...

sgronf
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von sgronf »

andreasschmunzel hat geschrieben: 11. Jun 2020 00:32 Buntbart bezieht sich nur auf die Schweifung des Schlüsselbartes.
Die Übersetzung wäre nicht falsch.
Z.b. : Auf Französisch kann man einen Schloss "serrure à chiffre" nennen denn Ein Teil des Schlüssels ("Clé à chiffre") sieht wie eine Zahl ("chiffre") aus.
http://protectvol.online.fr/chiffre.html


https://de.wikipedia.org/wiki/Metonymie

Falls Leute es wirklich benutzen ist es doch eine gültige Übersetzung.

sgronf
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von sgronf »

andreasschmunzel hat geschrieben: Schloss mit Gewirr
Ich finde keine Online Referenz

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andreasschmunzel
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von andreasschmunzel »

sgronf hat geschrieben: 11. Jun 2020 01:02
andreasschmunzel hat geschrieben: 11. Jun 2020 00:32 Buntbart bezieht sich nur auf die Schweifung des Schlüsselbartes.
Die Übersetzung wäre nicht falsch.
Z.b. : Auf Französisch kann man einen Schloss "serrure à chiffre" nennen denn Ein Teil des Schlüssels ("Clé à chiffre") sieht wie eine Zahl ("chiffre") aus.
http://protectvol.online.fr/chiffre.html
Diese werden Ziffern Schlüssel genannt. Gibt es unter diesem Namen auch in alten Katalogen.
Buntbart ist der Überbegriff.
Es gab auch Schweifungen wie heute in manchen Profilen (in Zylinderkernen) die einen Firmennamen darstellen sollten. Oder einzelne Buchstaben.

Gewirr habe ich bisher auch nur in Büchern gesehen.
Heute wird meist (Reifen)Besatz oder Eingerichte dafür verwendet, leider bringt das Verwirrung da nicht wirklich klar ist ob etwas spezielles oder der Oberbegriff gemeint ist. Oder doch die alte Version eines Besatzes, der Vorstriche im Bart bedingt.

Kapelleneingerichte sind allermeistens für keine vollständige Schlüsselumdrehung.
Bei fliegendem Eingerichte wird das mittlere Stück auf einer Führung, meistens dem Dorn, gelagert aber ohne feste Verbindung zum Rest. Damit es sich nicht einfach verdrehen lässt sind 2 gefederte Hebel, wie Zuhaltungen bei einfachen Buntbartschlössern (Brummeisen), so verbaut, dass diese vom Schlüsselbart während der Umdrehung nacheinander freigegeben werden und hinder dem Schlüsselbart direkt wieder greifen.

Also nach dem Einstecken des Schlüssels gleitert der Schlüsselbart durch die Reifen, Kreuze und so weiter wie bei einem festen Eingerichte. Aber dann wird die Sicherung des fliegenden Eingerichtes ausgehoben, der Schlüssel geht weiter, die Sicherung greift wieder, der Riegel(und eventuelle Zuhaltungen dessen) wird bewegt, die Zweite Sicherung des Eingerichtes wird ausgehoben, Schlüssel dreht und diese greift wieder, Schlüssel dreht weiter bis zum Ausgangspunkt.

sgronf
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von sgronf »

Wie nennt man ein Schloss mit einem "Kapelleneingerichte" ?
Auch ein Buntbartschloss ?
Zuletzt geändert von sgronf am 13. Jun 2020 22:16, insgesamt 1-mal geändert.

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andreasschmunzel
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von andreasschmunzel »

Das sind meist "Deutsche Schlösser" Die mit schließenden Fallen ausgestattet sind da eben die meisten Kapelleneingerichte keine vollständige Schlüsseldrehung erlauben. Die Eingerichte die Kapelleneingerichte genannt werden sind auch jene die durch ihre meist verzierte spitzige form an eine gotische Kapelle erinnern.
Kapelleneingereichte hat sich heute anscheinend etwas von der Bezeichnung von vor 100Jahren gelöst und scheind mir manchmal auch für weniger spitze oder verzierte Formen gebraucht zu werden.

Mein Avatar ist ein Deutsches Schloss mit drei Fallen. Das Eingerichte ist aber nicht verziert oder spitzig, doch geht der Schlüssel auch nicht voll um. Mit dem Schlüsselbart, der in der Offenenstellung etwas festklemmt kann man die Fallen zurückhalten solang der Schlüssel steckt und nicht von Hand wegbewegt wird.

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mhmh
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Re: Lockpicking Wortschatz / Vocabulary / Vocabulaire

Beitrag von mhmh »

Es heißt übrigens „das Eingerichte“ mit „e“ am Ende auch im Singular.
Aber es ist ein altes Wort, wenn Du heute jemanden außerhalb von Koksa danach fragst, wird es quasi niemand kennen.

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