Unbekanntes Herstellerlogo

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Retak
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Re: Unbekanntes Herstellerlogo

Beitrag von Retak »

Hier wieder mal ein mir unbekannte Herstellerlogo, das nach entfernen der Farbe auf dem Stulp eines Einsteckschlosses (vermutlich aus den 30er Jahren) sichtbar wurde. Kennt das wer?
Das Schloss hat auch einen abonrmen Abstand zwischen Nuss und Schlüsselloch, nämlich 78mm an Stelle der normalerweise üblichen 72.
logo.jpg

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Crocheteur
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Re: Unbekanntes Herstellerlogo

Beitrag von Crocheteur »

So abnorm klingt das gar nicht. Klingt nach ner Badtür ...

Liebe Grüße, Crocheteur
Bild

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Retak
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Re: Unbekanntes Herstellerlogo

Beitrag von Retak »

Ein Badtürschloss hat aber kein (BB-)Schlüsselloch sondern einen Vierkant.

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Re: Unbekanntes Herstellerlogo

Beitrag von mhmh »


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Christian
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Re: Unbekanntes Herstellerlogo

Beitrag von Christian »

C
K
könnte für Christian Koska stehen, aber wird wohl vermutlich nicht der Fall sein. Vielleicht Kerfin wenn es aus dem Berliner Raum kommt ?

In älteren Häusern findet man häufiger Deutsche Einstemmschlösser mit diversen Schlüssellochabständen, das mit dem 72mm und 92mm hat sich später "eingebürgert" .... und wurde noch später zur Industrienorm. Mir wollte auch jemand erzählen dass er ein ausländisches Schloß in seiner Türe hat, weil es irgend ein abweichendes Maß hatte.... dieses ein Haus in Velbert aus den 1910er Jahren ... ich meinte nur, dass ich mir nicht vorstellen kann das dieses Schloß nicht aus Velbert oder vielleicht Heiligenhaus kommt ... wenn in jedem 2. Hinterhof eine Schloß-und Metallwarenfabrik war.
Es gibt nur eine legitime Einstellung

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Retak
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Re: Unbekanntes Herstellerlogo

Beitrag von Retak »

Hab bezüglich der Abstände mal etwas geforscht, das 78er Maß (allerdings mit einem Drückervierkant von 9mm) war bis Anfang der 50er Jahre auch bei der Sächsischen Schlossfabrik üblich, deren Firmenlogo sieht aber bekanntermaßen anders aus. In der Vorkriegszeit kamen die Schlösser hier auch meist aus regionaler bzw. Berliner Produktion (zB. Fa. Specht in Berlin-Weissensee, die hatten auch tatsächlich einen Specht in ihrem auf den Stulp gestempelten Logo).
Die später in die DIN Norm eingegangene Standardisierung mit den 72 und 92mm kam bei den Velbert/Heiligenhäuser Herstellern wohl schon Ende der 20er Jahre auf, bei Berliner Herstellern, als es die noch gab, hatte man sich in den 20er Jahren auch mal auf eine Norm geeinigt (Abstand 67.5, Dornmaß 61, Drückervierkant 9mm), entsprechende Schlösser wurden bis etwa 1940 hergestellt, bis auf Spezialfälle, wie Zeiss-Ikon und Kerfin, überlebte die Schlossproduktion in Berlin und Umgebung den 2.Weltkrieg nicht.
Einen Hersteller aus Berlin oder Umgebung kann man bei dem gezeigten Logo (ist nicht Kerfin) aber wohl ausschliessen, ich vermute die Firma auch eher Velberter oder aber im mitteldeutschen Raum, in letzterem ist mit ausser der SSF allerdings nichts bekannt, in Thüringen und Sachsen-Anhalt soll es aber auch noch Schlosshersteller gegeben haben.

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