pylocx?

Zerstörungsfreie Schlossöffnung, Fragen zu den verschiedenen Werkzeugen und freier Informationsaustausch

Moderatoren: Retak, Crocheteur

Benutzeravatar
Retak
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
Beiträge: 11210
Registriert: 29. Dez 2004 12:00
Wohnort: 16359 Biesenthal

Re: pylocx?

Beitrag von Retak »

Genau so ist das und hierin, sowie in der Möglichkeit, den Zugang zeitlich zu beschränken, liegt ein wesentlicher Vorteil der Elektronik.
Bei den Karten ist es in Firmen oft auch so, dass zusätzlich eine PIN eingegeben werden muss, eine verlorene Karte kann daher nicht missbraucht werden.

Benutzeravatar
mhmh
Unbeschreiblich
Unbeschreiblich
Beiträge: 3459
Registriert: 5. Apr 2006 12:45
Eigener Benutzer Titel: Franzose
Wohnort: bei Muenchen

Re: pylocx?

Beitrag von mhmh »

Christian hat geschrieben:und gerade bei Sicherheitstechnik gibt es immer irgendwelche Zauberer die regelrecht eine Schwachstelle suchen.
löl

Benutzeravatar
Retak
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
Beiträge: 11210
Registriert: 29. Dez 2004 12:00
Wohnort: 16359 Biesenthal

Re: pylocx?

Beitrag von Retak »

Nun ja, wenn diese Zauberer Erfolg haben, zeigt das eigentlich nur, dass Konstrukteure oder Programmierer oder vielleicht auch beide Sparten ihren Job nicht ordentlich gemacht haben. Schuld sind in aller Regel Zeit- und Preisdruck.

Benutzeravatar
Christian
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
Beiträge: 11184
Registriert: 13. Sep 2009 17:17
Eigener Benutzer Titel: Fischfleisch
Wohnort: Essen / RUHR2010
Kontaktdaten:

Re: pylocx?

Beitrag von Christian »

mhmh... was gibt es da zu lachen, [nicht ernst gemeint], aber hier geht es um Sicherheit....
;)
Sicherlich wird wie Retak schon erwähnt Zeit und Preisdruck Ursache für viele SicherheitsLücken sein, aber andersrum kann niemand in die Zukunft sehen, und manche "Zauberei" lässt sich nicht vorraussagen, gestehe ich denen ein... Linus Yale hielt den 5 stiftigen Schliesszylinder auch einst für sicher...
Heihachi hat geschrieben:Nebenbei: Ich verstehe den Unterschied zwischen verlorenem (mechanischen) Schlüssel und verlorener elektronischer Authentifikation nicht so ganz.......
Das hattest Du eigendlich aber schon selber beantwortet... bei jedem normalen (mechanischen) Schloss müssen neben dem Schloß halt sämtliche Schlüssel getauscht werden, was ja bei einer normalen Wohnungstüre mit 3 Schlüsseln nicht tragisch ist, aber bei einem Eingang mit über 100 Schlüsseln ist das selbst bei einem standartZylinder schon eine stolze Summe...
Und bei elektronischen Systemen (egal welche) haben wie bereits geschrieben den Riesigen vorteil das halt nur der eine verlorengegangene "Identrräger" gelöscht werden muss, und und neu beschafft werden muss. Was gerade bei enfachen Magnetstreifen oder Rfid-Systemen finanziell geringfügig ist... gut der Einsatz von Codeschlössern ist natürlich noch günstiger beim "Verlust"....
Es gibt nur eine legitime Einstellung

Benutzeravatar
Heihachi
Graf
Graf
Beiträge: 452
Registriert: 21. Sep 2010 10:11
Eigener Benutzer Titel: Mishima
Wohnort: Köln

Re: pylocx?

Beitrag von Heihachi »

Christian hat geschrieben: ...
Heihachi hat geschrieben:Nebenbei: Ich verstehe den Unterschied zwischen verlorenem (mechanischen) Schlüssel und verlorener elektronischer Authentifikation nicht so ganz.......
Das hattest Du eigendlich aber schon selber beantwortet...
...
Ja - ich hatte die Ironietags vergessen :)
Lockpicking kann ich kaum... aber Tekken!

schlossmeister
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 28
Registriert: 11. Jun 2011 11:00

Re: pylocx?

Beitrag von schlossmeister »

Christian hat geschrieben:Für weitere Info's währe ich neugieriger Mensch natürlich dankbar, das KOKSA-PN bietet auch die möglichkeit ein Datenanhang mit hochzuladen.

Ich kann nur das eine Datenblatt hochladen, weil Anhänge auf 1 Mb begrenzt sind.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
mhmh
Unbeschreiblich
Unbeschreiblich
Beiträge: 3459
Registriert: 5. Apr 2006 12:45
Eigener Benutzer Titel: Franzose
Wohnort: bei Muenchen

Re: pylocx?

Beitrag von mhmh »

schlossmeister hat geschrieben:Ich kann nur das eine Datenblatt hochladen, weil Anhänge auf 1 Mb begrenzt sind.
Auch schon sehr interessant, vielen Dank!

Aber: --bin verwirrt-- was machen denn da 3 Kontaktstellen, ich dachte, das System funktioniert ohne galvanische Kopplung, sondern per induktiver Kopplung?

Und zwei kleine Schreibfehler: Kapazität von Batterien wird in mAh (mA Stunden), nicht mA/h (mA pro Stunde) angegeben.

Grüße
mh

Benutzeravatar
Heihachi
Graf
Graf
Beiträge: 452
Registriert: 21. Sep 2010 10:11
Eigener Benutzer Titel: Mishima
Wohnort: Köln

Re: pylocx?

Beitrag von Heihachi »

Momentan denke ich, dass dort das "spezielle Mikro-USB-Schnittstellenkabel zur Konfiguration" angeklemmt wird.
(Edit: Nein - denke ich immer weniger...)

Sowas machen Hersteller immer gerne, denn so ein Kabel kostet dann mind. 25-30 Euronen...

Ich finde dieses Tamagotchi aber recht schwer mit 150g...
Lockpicking kann ich kaum... aber Tekken!

Benutzeravatar
mhmh
Unbeschreiblich
Unbeschreiblich
Beiträge: 3459
Registriert: 5. Apr 2006 12:45
Eigener Benutzer Titel: Franzose
Wohnort: bei Muenchen

Re: pylocx?

Beitrag von mhmh »

Aha, dann ist der "Transponder" also nur magnetisch, um die Kontaktstelle leichter zu finden, und die eigentliche Signalübertragung erfolgt über elektrische Kontakte.
So etwas dauerhaft gegen Vandalismus (mit Elektroschockern) zu schützen, ist schon eine beachtenswerte Leistung. Bin mal gespannt, ob es dazu Spezifikationen geben wird (max. "verkraftete" Spannung, Strom, eingekoppelte elektrische Energie, wie oft) und wie sich diese Daten mit handelsüblichen Elektroschockern vergleichen lassen.

Grüße
mh

schlossmeister
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 28
Registriert: 11. Jun 2011 11:00

Re: pylocx?

Beitrag von schlossmeister »

mhmh hat geschrieben:Aha, dann ist der "Transponder" also nur magnetisch, um die Kontaktstelle leichter zu finden, und die eigentliche Signalübertragung erfolgt über elektrische Kontakte.
So etwas dauerhaft gegen Vandalismus (mit Elektroschockern) zu schützen, ist schon eine beachtenswerte Leistung. Bin mal gespannt, ob es dazu Spezifikationen geben wird (max. "verkraftete" Spannung, Strom, eingekoppelte elektrische Energie, wie oft) und wie sich diese Daten mit handelsüblichen Elektroschockern vergleichen lassen.

Grüße
mh
Hallo mhmh,

alles richtig erkannt. Man kann das alles auch im stockfinsteren bedienen, weil es seine passenden Kontaktringe " selbst" findet ohne + und - zu vertauschen o.ä.
Taser machen dem nichts aus. Auch Luftentladung bis 6 KV beschädigt nichts. Wie es technisch gelöst ist, will ich nicht erklären.
Der Transponder hat innen einen Starkmagneten. Damit kann man z.B. den Tresoreinsatz herausziehen. Dieser hat keinerlei Angriffspunkte zum sonstigen herausziehen. Deswegen auch das Gewicht. Auf der Innenseite ist dieser Starkmagnet. In einem zweiten Step wird dieser auch noch kleiner und vom Design schöner.
Versuche morgen mal, zumindest das Foto aus der pdf herauszukopieren, weil sonst ist das Datenblatt zu groß (2MB).
Die drei Kontakte sind + und - sowie der Bus für den Algorithmus.
Im übrigen ist der vermutete Preis für das Micro-USB Kabel stark überzogen.

Antworten