Das Chubb-Schloss

Zerstörungsfreie Schlossöffnung, Fragen zu den verschiedenen Werkzeugen und freier Informationsaustausch zum Thema Lockpicking

Moderatoren: Crocheteur, Retak, Mr. Smith

  • Beitrag 4. Aug 2004 23:10

Re: Das Chubb-Schloss

reicht nicht.

Die Schlösser gibts in X unterschiedlichen Ausführungen, die Scheiben sind verschieden gross, selbst der Riegel muss mit verschiedenen Haken gespannt werden, mal breiter, mal schmaler, mal länger, mal dünner, mal gekrümmt, mal gerade...

Habe ein paar Schnitt- Reinkuck- und Übungsmodelle, da braucht man für jedes einen anderen.
Besser schweigen und als Narr erscheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.
-Abraham Lincoln

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  • Beitrag 8. Aug 2004 20:06

Re: Das Chubb-Schloss

hmmm..dan bräuchte man theoretisch 1 hobbschen haken, nur mit verschiedenen aufsätzen (jeweils 2).
die maße bei multipickservice für den haken (im vorherigen beiträgen gennant) müssten doch reichen, oder? und wenn die scheiben des schlosses eine verschiedene dicke aufweisen wäre es sicher angebracht die aufsätze kegelförmig anzuspitzen...
ja, ich müsste halt mal mit gearbeitet haben dann würden sich die fragen von selbst klären, aber bei den preisen für die hobbschen haken bleibt mir ja nur der selbstbau übrig. :(
john doh
 

  • Beitrag 12. Aug 2004 21:18

Re: Das Chubb-Schloss

Also, ich kanns nur wiederholen:

Es gibt so viele verschiedene Formen von Chubb-Schlössern, dass auswechselbare Endstücke auch nur einen kleinen Teil abdecken.

Um die Kombinationsvielfalt zu vermehrfachen: Schlösser, deren Schlüssel verschiedene Schaftdurchmesser haben. "Nehm' ich halt immer den dünnsten", hör ich jetzt. Der hat aber ungenügende Führung und wackelt selber im Schlüsselloch rum.

Apropos Führung: Schlösser, deren Schlüssel entweder einen verlängerten Schaft haben, der in einer kleinen Nase endet, die in ein entsprechendes Loch auf der Schloss-Rückseite passt (Buntbart-Prinzip) oder ein Loch vorne drin, das auf einen Dorn im Schlüsselloch passt (Schrankschloss-Prinzip).

Ein Hobbscher Haken für z.B. Bankschliessfächer hat ein zu dünnes Loch, um auf einen Dorn eines grösseren Schlosses zu passen. Ein Hobbscher Haken mit grösserem Loch hat einen zu dicken Schaft, um überhaupt in das Schlüsselloch eines Schliessfach-Schlosses zu passen.

Der Haken zum Riegelspannen ist mal länger als der Haken zum Manipulieren, mal kürzer.

Eigentlich hab' ich gar keine Lust, all die Unterschiede hier aufzuzählen. Bilde aus allen nur angedeuteten und beschriebenen und sonst noch denkbaren Unterschieden sämtliche möglichen Kombinationen, dann kannst Du Dir den Rest denken...

Greetz, Mr. Smith

P.S. Die oben abgebildeten Haken haben einen GROSSEN Nachteil: Ihre Griffe sind Ringförmig. Wenn man lange spannen muss (und lange dauern tut's bei Tresoren schon mal), dann bekommt man schnell einen Krampf in den Fingern, wenn man immer das Rad festhalten muss. Besser ist ein Querriegel bzw. ein Rad mit Querriegel dran (leidvolle Erfahrung).
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