Securttronic Safe öffnen

Zerstörungsfreie Schlossöffnung, Fragen zu den verschiedenen Werkzeugen und freier Informationsaustausch zum Thema Lockpicking

Moderatoren: Crocheteur, Retak, Mr. Smith

  • Beitrag 9. Mär 2018 21:16

Re: Securttronic Safe öffnen

wwfrickler hat geschrieben:Und wieso sehen die Lötpunkte J2, J3 und J4 so aus wie ein Krater mit einem Draht-Ende drin?

Vor allen Dingen J4 - da fehlt sogar das Drahtende, aber auch verdächtig :
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boianka
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  • Beitrag 9. Mär 2018 21:31

Re: Securttronic Safe öffnen

Ich frage mich auch, was das braune halbrunde Dingsda ist, was oben auf dem weißen Steckergehäuse sitzt? Wo der schwarze Draht oder das schwarze Bauteil von B1 aus drin/drunter verschwindet? Nur ein Draht, ausserhalb der Tiefenschärfenzone? Es bleibt spannend, was Blupick zu berichten haben wird. Bilden wir uns das alles ein? Ist Dein eingekreistes Dingsda ein Fliegenschiss oder hat der Kontakt im Stecker gebruzzelt?
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  • Beitrag 9. Mär 2018 21:36

Re: Securttronic Safe öffnen

Nachdem ich mir alles jetzt eine Zeitlang angesehen habe. Kommt mir die Leitung zu TP5 sehr komisch vor. Alle sind hellgrün nur die ist dunkelgrün.Fühlt sich auch etwas rau an. Der TP5 zeigt auch kleine Löcher.
(Die defekte Entertaste ist übrigens oben links, die 3 ungefähr beim Punkt B1.
Blupick
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  • Beitrag 9. Mär 2018 21:38

Re: Securttronic Safe öffnen

Noch watt :
Potentieller Riss.jpg
Und das wird der eigentliche Fehler sein, denn D9 und D6 dürften die beiden anderen senkrechten Bedienfeldreihen sein . . .

Heiße Lötkolbenspitze drauf und fertig !

Aber dann dürften die ausgelaufenen Batterien unschuldig an der Misere sein . . .
boianka
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  • Beitrag 9. Mär 2018 22:09

Re: Securttronic Safe öffnen

Ich hätte bei Dx auf die Leuchtdioden getippt.
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MartinHewitt
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  • Beitrag 9. Mär 2018 22:25

Re: Securttronic Safe öffnen

Falls Du das Bedienteil ganz entfernt hast und einen Todesmagneten zur Hand hast, könntest Du schauen, ob Du damit das Schloss öffnen kannst, wenn Du den Magneten zwischen Drehgriff und Tastatur hältst. Ich bin nicht optimistisch. Wahrscheinlich ist der Abstand zu gross. Aber einen Versuch wäre es wert, wenn Du einen entsprechenden Magneten zur Hand hast.
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  • Beitrag 9. Mär 2018 22:33

Re: Securttronic Safe öffnen

MartinHewitt hat geschrieben:Todesmagneten

Hab ich noch nie gehört ! - Meinst Du einen Neodym Magneten ?
boianka
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  • Beitrag 9. Mär 2018 23:30

Re: Securttronic Safe öffnen

Ja, aber einen GROßEN!

PS: Sowas von der Sorte: https://www.youtube.com/watch?v=6NN3pwLOaEY
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MartinHewitt
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  • Beitrag 10. Mär 2018 05:03

Re: Securttronic Safe öffnen

Wenn das so funktioniert wie hier https://www.koksa.org/viewtopic.php?f=4 ... c&start=20 beschrieben, wird es wohl schwierig.
mhmh
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  • Beitrag 10. Mär 2018 06:44

Re: Securttronic Safe öffnen

boianka hat geschrieben:Noch watt :
Der Dateianhang Potentieller Riss.jpg existiert nicht mehr.

Heiße Lötkolbenspitze drauf und fertig !

Dagegen.

Wenn das kalte Lötstellen sind, war vermutlich schon bei der Produktion eine Oxydschicht auf dem Draht und die ist im Lauf der Jahre noch schlimmer geworden. Ich war mal angelernter Löter in der Schaltgerätefabrik und kenne das. Da gibt es Bauteile oder, damals, Nietlötösen mit einer dicken Oxydschicht drauf, auf der das flüssige Lötzinn mitnichten ausfließt, der Auftraggeber drängelt, der Produktionsleiter spricht ein Machtwort und dann sollen die Lötstellen halt "kalt", ohne metallische Verbindung akzeptiert werden. (Und dann weigert sich der unwichtigste von den Lötern mit den klassischen Worten: "Nö, so'n Scheiß mach ich nicht mit", sein Vorarbeiter wird kreidebleich, sie überlegen sich's nochmal und der Kram wird doch anständig gemacht. Damals, 1969, brauchte man nur am Güterbahnhof in einen Schuppen reinzurufen: "He, ich such' Arbeit" oder sich bei Engelbert Reifenfabrik anzustellen und hatte einen neuen Job).
Mit nochmal Lötspitze drauf kann man den Pfusch zeitweise vielleicht wieder leitend machen und dann wiederholt sich das Drama irgendwann. Und was, wenn dann die Lötspitze im Safe eingelagert ist und der wieder nicht aufgeht? ;) (Verstählte Lötspitzen, die nicht verzundern, sind es wert ;) ).

Also mindestens Lötdraht draufhalten, wegen des enthaltenen Kolophoniums, ist sogar für die Pfusch-Methode unverzichtbar. Mir wäre aber unwohl, wenn ich nicht, zumindest im Fall von Drähten, denen die Löt-Temperatur nicht schadet, das Ende glänzend kratzen und danach neu verlöten könnte.

Wenn die ganze Platine in so desolatem Zustand ist, wie wir aus den Bildern herauszulesen glauben, würde ich allerdings jede Lötstelle, die nicht weglaufen kann, nachlöten. Kurz und vorsichtig, denn Halbleiterbauteile sind sehr schnell kaputtgebraten.

(Etwas später) also je länger man hinguckt: Was haben die sich in der Produktion gedacht? Das kann nicht alles auf ausgelaufene Batterien zurückzuführen sein. Oder hat sich später ein Laie über die wehrlose Platine hergemacht? Hier links unten (und Kompliment an Blupick für das hervorragende Foto ist wohl auch mal fällig):
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