neue Autoschlüssel

Zerstörungsfreie Schlossöffnung, Fragen zu den verschiedenen Werkzeugen und freier Informationsaustausch zum Thema Lockpicking

Moderatoren: Crocheteur, Retak, Mr. Smith

  • Beitrag 11. Aug 2019 06:25

neue Autoschlüssel

https://www.bosch.com/de/stories/digita ... achrichten

immerhin heisst es zum Handy "das die meisten ohnehin bei sich tragen". Was aus den Anderen dann wird bleibt wohl immer im dunkeln. Es hilft also nichts wenn man sein Bankkonto kündigt weil man ohne Handy nicht mehr an sein Geld rankommt und ich habe den Eindruck daß es deutlich ältere Mitbürger gibt welche kein Diplom in einem technischen Studium vorweisen können. Bleibt nur zu hoffen, daß die Hacks noch einfacher als mit den existierenden Keyless Go Systemen werden und sich die Sache dann mit der Zeit von selbst erledigt. Man könnte etwa eine App schreiben die gleich aussieht und diese im Hintergrund bedient aber nach vorne etwas anderes anzeigt. Diese dann an den Start zu kriegen ist eine Frage der vielen Android Löcher oder von etwas sozial Engineering. Die Klassen korrekt zusammengestellt, geht das Problem vielleicht sogar allgemeingültig zu lösen so daß ein Baukasten rauspurzelt welcher von Skript Kiddies nur noch auf "Autoschlüssel von Bosch" oder "Kreissparkasse" oder sonstwas konfiguriert werden muß. Im Darknet zum Download angeboten gibt sowas dann noch eine gute sekundäre Einnahmequelle. Ansonsten dürften auch die Entwickler bei Bosch mit Compilern arbeiten welche Codes aus Laufzeitbibliotheken absetzen von welchen der Entwickler keine Ahnung hat was drin steht. Kein Wunder daß sich dabei eben doch immer wieder Fehler einschleichen
Janvi
Graf
Graf
 

  • Beitrag 13. Aug 2019 13:26

Re: neue Autoschlüssel

Vom Grund ist die Idee nicht schlecht, ein "Ding" was man mit sich herum schleppt. Das dann der Haustürschlüssel, Peronalausweis und Geldboerse ist. Und das geliebte Äutochen lässt sich auch damit starten.

Ein IT-Mensch hat sich ja schon zu einem elektronischen Zylindersystem welches über das Hähndie läuft bedenklich geäußert. Bequemlichkeit und Sicherheit sind zwei Dinge die sich kaum verbinden lässt.

Ich fände es gut, wenn man Autos und Häuser über einen Passiv-Transponder öffnebar machen könnte, den man als Verbraucher selbst programmieren kann. Und wo es etwas mehr Sicherheit braucht dann einfach noch 'ne zusätliche Code-Tastatur. So im Auto dann auch ein Code eingegeben werden müsste um es zu starten, wie es auch mal in den 90ern bei einigen Modellen war. (meine ich zumindest mal gehört zu haben) ...
Und bei US-Ford gab es sogar mal Zahlenschlösser an den Autotüren.

Hat man dann überall den Transponder oder Pin-Code, dann braucht man keinen großen Schlüsselbund mehr. Und Keller und Fahrrad bekommen dann mechanische Zahlenschlösser ...

Anderer Gedankengang wäre ein universeller Zylinder, wenn man den Profilzylinder bzw. Halbzylinder auch in Autos hätte. Oder einen kompatiblen Zylinder, der wie der skandinavische Oval sein könnte, den man gleichsperrig zum PZ bekommt.

Meiner persönlichen Überzeugung nach wäre alles möglich, wenn man die Sachen einfach einfach lässt. Aber irgendwie will man den Leuten immer möglichst aufwändigen "Mist" aufzwingen ...
das ist mir so etwas von Latte ...
Christian
Fischfleisch
Unverzichtbar, Unkündbar und Unverwundbar
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  • Beitrag 13. Aug 2019 14:45

Re: neue Autoschlüssel

Christian hat geschrieben:So im Auto dann auch ein Code eingegeben werden müsste um es zu starten, wie es auch mal in den 90ern bei einigen Modellen war. (meine ich zumindest mal gehört zu haben) ...
Hatte mein Peugeot 306 Bj. 1996/8(?) - freiwählbarer 4-stelliger Code - genial einfach - einfach genial!
toolix_d
Community Rückgrat
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  • Beitrag 13. Aug 2019 15:53

Re: neue Autoschlüssel

Christian wäre der ideale Kandidat zum erfolgreichen Kraftfahrzeugvertrieb. Als Innovation ein Seniorenmodell, werkseitig vorbereitet zum Einbau von Halbzylindern an Türen, Zündschloss, Kofferraum und Tankdeckel. Wo doch fast jeder sowieso einen Hausschlüssel mit sich rumträgt und das schon seit mindestens 60 Jahren. Einziger Nachteil wäre ein Mehrgewicht von vielleicht 50 Gramm pro Schloss. Die kann man dann aber wieder einsparen indem man das Handy zuhause in der Schublade liegen lässt. Deshalb schlägt dann auch niemand die Scheibe ein weil man es im Auto nicht vergessen kann. Für Fahrer mit Nomophobie eignet sich dann das App-Modell wirklich besser aber nicht mal als Sonderausstattung bietet das irgendeiner an...
Janvi
Graf
Graf
 


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