Rundzylinderschloss – abgenutzt? Reparierbar?

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Hubertus
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Rundzylinderschloss – abgenutzt? Reparierbar?

Beitrag von Hubertus »

Hallo!

Bei einer Haustür lässt sich der Schlüssel im Schloss nur herumdrehen (und somit dir Tür aufschließen), wenn ich den Schlüssel ca. 1-2 mm beim Drehen herausziehe.

Das Schloss ist sehr alt – ich denke das sind Abnutzungerscheinungen? Oder ist so etwas reparierbar?

Oder dann besser ein neues kaufen? Ich habe das Schloss ausgebaut – ein Rundzylinderschloss – die Zylinderlängen sind ca. 26 mm (innen) und 46 mm (außen)(wenn ich das richtig gemacht habe, mein erstes ausgebautes Schloss ;) .

Allerdings habe ich Schwierigkeiten etwas mit diesen Maßen im Internet zu finden...

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toolix_d
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Re: Rundzylinderschloss – abgenutzt? Reparierbar?

Beitrag von toolix_d »

Hubertus hat geschrieben:lässt sich der Schlüssel im Schloss nur herumdrehen (und somit dir Tür aufschließen), wenn ich den Schlüssel ca. 1-2 mm beim Drehen herausziehe.
Wenn das Problem innen und aussen gleich ist, handelt es sich um eine schlechte Schlüssesselkopie!
Wenn das Problem nur die Aussenseite betrifft, sind die Stifte verschlissen:
In letzterem Fall ist es ein Fall für Marvin, oder andere Dienstkundigwillige ...

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Marvin K
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Re: Rundzylinderschloss – abgenutzt? Reparierbar?

Beitrag von Marvin K »

Ein Neukauf lohnt sich dank den angehobenen Neupreisen bei BKS nicht mehr. Man weiß auch nicht, wie lange so ein Einsteckschloss noch durchhält.

Aus meiner Sicht falls eine Reparatur in Frage kommt: Bei BKS als Fabrikat sollte es kein Problem sein, den Zylinder zu reparieren. Wichtig ist nur, dass der Kern nicht zu sehr verschlissen ist. Man kann die Stifte erneuern mit einer neuen Schließung, die alte Schließung behalten mit neuen Stiften ohne neue Schlüssel und die alte Schließung behalten mit neuen Stiften mit neuen Schlüsseln.
Alles Hass auf dieser Welt ist für mich vergessen, wenn ich meinen Kater schnurren höre!

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Christian
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Re: Rundzylinderschloss – abgenutzt? Reparierbar?

Beitrag von Christian »

Wäre die Frage, was für 'ne Tür das ist. Will man recht günstig das ganze wieder gangbar machen, ist eine Reparatur das beste. Ein neuer Zylinder in der Länge wird sicher teuer werden.
Will man die Türe noch länger nutzen, weil es vielleicht die Eingangstür vom Eingenheim ist, würde ich mir überlegen das ganze auf Profilzylinder umzubauen. Dann ein besseres Schließsystem mit Kernziehbeschlag usw. ...

wenn man es für ausreichend empfindet, könnte diesen Zylinder mit neuen Stiften bestücken, dann müsste er wieder einigermassen gut laufen. Es könnte natürlich auch sein das der Schlüsselweg schon ausgeschlagen ist, und der Schlüssel dann etwas wackelig ist.

Wenn es viele kopierte Schlüssel gibt, die schon recht unterschiedlich gewürfelt sind, wäre eine änderung der Schließung mit einem neuen Satz Schlüssel eine gute Idee, dann hätte man wieder alle Schlüssel im guten Zustand. Und die alten Schlüssel sind gänzlich ausgeschlossen.
Es gibt nur eine legitime Einstellung

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