Bau einer einfachen Anlage.

Zerstörungsfreie Schlossöffnung, Fragen zu den verschiedenen Werkzeugen und freier Informationsaustausch

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Marinopick
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Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Marinopick »

Ein Freund von mir will jetzt das Haus der Eltern so aufteilen, dass die Eltern und er jeweils eigenständige Wohnungen haben.

Es gibt einmal die beiden Wohnungstüren, zwei Haupttüren und einmal die Großeltern unterm Dach.

Da für jede Tür ein eigenes Schloss da ist und zusätzlich noch 2 eingebaut würden, habe ich angeboten, mir mal Gedanken über
eine Anlage zu machen. Einmal soll es günstig sein, also kommt nur gebrauchtes Material in Frage und halbwegs sicher.

Also habe ich überlegt, alles auf BKS Standard aufzubauen. Dabei habe ich nur so ein paar Fragen.

Und zwar reicht ja es theoretisch, einen Pin mit Scheiben zu unterteilen und so 3 Schlüssel auf einen Zylinder zu bekommen.
Man stuft einfach die hinterste Zacke ab. Aber reicht das, oder muss man mehr Pins verändern wegen Sicherheit?

Und wo kann man recht günstig Rohlinge beziehen? So ungefähr 15.
Masken in Öffentlichkeit? Ja. Masken auf der Arbeit? Eventuell. Masken in der Schule? Nein!
https://www.openpetition.de/petition/on ... ition-main

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gs33
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von gs33 »

Grundsätzlich leidet die Sicherheit immer, wenn Du Stifte unterteilst. Rohlinge kannst Du bei Wagner Sicherheit kaufen. Oder bei Multipick.

Piel
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Piel »

Marinopick hat geschrieben:Man stuft einfach die hinterste Zacke ab. Aber reicht das, oder muss man mehr Pins verändern wegen Sicherheit?
Sicherheit vor wem? Dass die Eltern nicht beim Sohn reinkommen, oder dass fremde nicht in eine der beiden Wohnungen rein können? Vielleicht täusche ich mich, aber bedeuten nicht mehr Scheiben weniger Sicherheit?

@gs33: Da warst Du schneller. Muss mir angewöhnen vorm antworten noch mal zu aktualisieren. ;)

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toolix_d
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von toolix_d »

Marinopick hat geschrieben:die Großeltern unterm Dach.
Evtl. mal drüber nachdenken, dass die, auf Dauer, besser im EG wohnen sollten!
Marinopick hat geschrieben:Und zwar reicht ja es theoretisch, einen Pin mit Scheiben zu unterteilen und so 3 Schlüssel auf einen Zylinder zu bekommen.
Man stuft einfach die hinterste Zacke ab. Aber reicht das, oder muss man mehr Pins verändern wegen Sicherheit?
Alternativ bestückst Du den Zylinder der Hauseingangstür nur mit 4 Stiften ...

wisi
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von wisi »

Also wird es eine Z-Anlage? Dann ist die Sicherheit - gleiche Bestiftung vorausgesetzt - der Wohnungszylinder gleich sein (gebenüber einer Verschiedenschließung) und die der "Z"-Zylinder etwas unsicherer. Ob es am besten ist, den vordersten Pin zu unteilen, sei mal dahingestellt.
Selbst als HS-Anlage mit nur einem geteilten Pin ist der Abstrich an Sicherheit vernachlässigbar: 2 für den HS, 4, 6 und 8 für die Einzelschließungen im Z, 2 und 4, 2 und 6 und 2 und 8 in den einzelenen Zylindern. Einbrüche erfolgen meist eh durch aufhebeln der Tür.

Janvi
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Janvi »

Wenn du 6 Stifter und nur zwei Parteien hast kannst du auch überlegen nur 5 Stifte zu verwenden und als Variation eine Position wegzulassen.
Dürfte schwierig sein an die passenden Plättchen in vernünftiger Kleinstückzahl zu kommen wenn die nicht zufällig grad in den gebrauchten drin sind.
Wenn du geschickt bist, kannst du einzelne Zacken tiefer feilen so daß sie an den falschen Zylindern nicht mehr passen. Dazu reicht i.d.R. ein Stift Differenz mit wenigstens 2 Codes Abstand. Zacken haben sowieso mehr Codes als Bohrmulden und bei weniger Schlösser als Codelängen wirst du mit Material statistisch nicht gut aufgestellt sein.

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Marinopick
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Marinopick »

Nja, die Sicherheit ist bei den Herrschaften eh etwas "ähem!" aber das ist was anderes. Wer da rein will, kann
durch gewisse Stellen viel leichter rein kommen.

Es geht und die profane Separation bzw. gemeinsame Nutzung von Türen.

Die sollen gegenseitig nicht rein, bei den Großeltern ggf. doch wegen eventueller Unfälle und die Haustüren gemeinsam nutzbar.

Aktuell sind da halt 5 verschiedene Schlüssel im Gebrauch, was man dann auch reduzieren könnte
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Janvi
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Janvi »

bei den Großeltern ggf. doch

da kannst du was billig gleichschliessendes nehmen und bei den Großeltern und Haustür einen Stift ändern (oder ganz raus). Den Großeltern Schlüssel an der Stelle des geänderten Stifts nachfeilen damit er woanders nicht mehr passt. Anlage ist da etwas übertrieben. Und noch was: Großeltern brauchen immer eine N+G Kupplung an der Wohnungstüre weil es sonst unter Umständen nix nutzt wenn jemand von aussen mit Schlüssel zum Nachschauen rein möchte.

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Christian
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Christian »

Bei einem Normalprofilzylinder würde ich auch recht vorsichtig sein, da sollte man möglichst wenig zusätzliche Trennebenen rein bauen ... auch wenn die wenigsten Eisbrecher mit einem Schlüssel kommen, aber bei dem "Allerweltsprofil" wie es u.a. der PZ-88 hat ist schon schnell möglich dass fremde Schlüssel zufällig passen könnten. Selbst wenn es alte DOM oder ZEISS-Zylinder sind, die ja vom Profil auch steckbar sind.
Da finde ich die EVVA-Normalprofile oder DOM-rn schon besser, da geht nichts "fremdes" rein.
Interessant für solche Spielerei ist der WILKA 1400, weil da auch im Normalprofil 6 Stifte die Standardausführung sind. Nur dumm das man bei diesem Zylinder das Problem mit den Kernhalteringen hat. Dann kann man noch überlegen ob man den ABUS E20 /E30 nimmt, der ja auch 6 Stifte hat, und sogar auch ein recht schönes Profil.

Grundsätzlich ist es immer besser möglichst wenig Blättchen in dem Zylinder einzubauen. Gerade weil es ja ein (Fast-)Einfamilienhaus hat, und die gesamte Hastür ja die wichtigere Sicherheitsfunktion hat. Aber intern ist es natürlich recht wenig wenn man nur eine Zacke unterschied hat, da kann schon passieren das man zufälligh einen fremnden Zylinder auf bekommt wenn man bisschen am Schlüssel wackelt ...

Dann erwähne ich auch mal diese ganzen Normalprofil-Wendeschlüssel (Bohrmulden) ... wie den ABUS EC750 550 ... WILKA W3600 BASI-BM ISEO R6 . Damit kann man auch "spielen" , teilweise kann man auch mit den Passivstift unterschiedliche Schlüssel erstellen. ... und wenn man auf die Wendbarkeit von dem Schlüssel verzichtet dann 2 Schliessungen auf einem Schlüsselrohling machen.
Wir hatten doch hier im Forum mal jemanden der 'ne grössere Anlage mit BASI BM gebaut hat.
Es gibt nur eine legitime Einstellung

Janvi
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Re: Bau einer einfachen Anlage.

Beitrag von Janvi »

Die modifizierte BM Anlage ist bei mir hier verbaut und deshalb sind jetzt zunehmende Mengen CX6a Zylinder von der Vorgängeranlage vakant. Basi BM wäre insofern keine schlechte Wahl da hier von Haus aus noch eine zusätzliche Passivebene zur Verfügung steht und es außerdem Anlagenplättchen (in 100er Tütchen) separat zu kaufen gibt die man ansonsten mühsam selbst drehen müsste. Für eine kleine Anlage bestellt man also einfach gleichschliessend und modifiziert dann nur noch die Passivstifte. Bei zwei Parteien einfach zwei Positionen zuordnen und fertig. Alle 6 aktiven Positionen bleiben ohne Plättchen optimal im Eingriff. Mitgelieferte gleichschliessenden Schlüssel kann man auf der Ständerbohrmaschine oder im Kern steckend auch mit dem Akkuschrauber nachbohren da es die Passivbohrungen nicht so arg mit der Genauigkeit haben. Damit sind auch gleich genug Schlüssel im Preis inklusive. Die BM diffundieren auch in der Bucht umher aber ich glaube die Baureihe war selbst für Basi so völlig unerwartet erfolgreich daß die seit Längerem keine Halbzylinder (voraussichtlich erst wieder im März) zu diesem Modell liefern können was natürlich ein Ausschlusskriterium für jede Neuanwendung ist.

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