Elektronischer Schließzylinder Burg Wächter secuENTRY Home
Verfasst: 28. Mär 2026 13:55
Wir haben gestern beim Sportabend einen elektronischen Schließzylinder zerlegt und die Mechanik angeschaut.
Vorab: Der Schließzylinder scheint für die unterste Preis- und Schamgrenze konstruiert zu sein, von Kuchenblech kann man nicht reden, eher von Plastik-Keksausstechern.
Der Zylinder erfüllt in seiner Optik, Haptik und der ganzen Qualitätsanmutung die Erwartungen, die hier geschürt werden: https://burg.biz/cdn/shop/files/secuENT ... _1200x.jpg (Quelle)
Aber: Die interne Mechanik ist ausgeklügelt, sehr interessant und scheint vielen bekannten Manipulationsmethoden widerstehen zu können.
So sieht das Ganze aus: Wenn man zwei Stifte entfernt, kann man die Kunststoff-Aussenachse und die Schließnase lösen, und die Achse aus dem Gehäuse entnehmen.
Hier dann wieder zusammen gesteckt: Und vergrössert. Man sieht einen teilweise hohlen radialen Kupplungsstift in der Mitte des Fotos. Weil dieser Stift im Moment nicht in die sichtbare Öffnung hineinragt, dreht der Aussenknauf einigermaßen frei. Hier sieht man den beweglichen Kupplungsstift im Aussenteil - also dem Teil, das mit dem Aussenknauf verbunden ist. Er ist so hohl gestaltet, damit der Schwerpunkt auf der anderen Seite liegt und er bei hohen Drehzahlen in die andere Richtung gedrückt wird, also nicht einkuppelt. Auf der anderen Seite ist eine gefederte Kugel, die der Achse eine Vorzugsstellung gibt, aber hoffentlich nicht genug Drehmoment übertragen kann um den Riegel eines Einsteckschlosses zu bewegen. Der Kupplungsstift hat eine seitliche Bohrung, in die eine lange dünne Feder passt, die den Stift in Richtung innen (frei drehender Aussenknauf) oder außen (angekuppelter Aussenknauf) bewegt.
Vorab: Der Schließzylinder scheint für die unterste Preis- und Schamgrenze konstruiert zu sein, von Kuchenblech kann man nicht reden, eher von Plastik-Keksausstechern.
Der Zylinder erfüllt in seiner Optik, Haptik und der ganzen Qualitätsanmutung die Erwartungen, die hier geschürt werden: https://burg.biz/cdn/shop/files/secuENT ... _1200x.jpg (Quelle)
Aber: Die interne Mechanik ist ausgeklügelt, sehr interessant und scheint vielen bekannten Manipulationsmethoden widerstehen zu können.
So sieht das Ganze aus: Wenn man zwei Stifte entfernt, kann man die Kunststoff-Aussenachse und die Schließnase lösen, und die Achse aus dem Gehäuse entnehmen.
Hier dann wieder zusammen gesteckt: Und vergrössert. Man sieht einen teilweise hohlen radialen Kupplungsstift in der Mitte des Fotos. Weil dieser Stift im Moment nicht in die sichtbare Öffnung hineinragt, dreht der Aussenknauf einigermaßen frei. Hier sieht man den beweglichen Kupplungsstift im Aussenteil - also dem Teil, das mit dem Aussenknauf verbunden ist. Er ist so hohl gestaltet, damit der Schwerpunkt auf der anderen Seite liegt und er bei hohen Drehzahlen in die andere Richtung gedrückt wird, also nicht einkuppelt. Auf der anderen Seite ist eine gefederte Kugel, die der Achse eine Vorzugsstellung gibt, aber hoffentlich nicht genug Drehmoment übertragen kann um den Riegel eines Einsteckschlosses zu bewegen. Der Kupplungsstift hat eine seitliche Bohrung, in die eine lange dünne Feder passt, die den Stift in Richtung innen (frei drehender Aussenknauf) oder außen (angekuppelter Aussenknauf) bewegt.